Es scheint doch nicht so ganz hinzuhauen mit den zeitgleichen Releases des neuen OS 10.5 “Leopard” und dem iPhone. Schon offiziell bekannt gegeben wurde dass das neue Betriebssystem 10.5 Leopard erst im Oktober in den Handel kommen wird.
Nun aber gibt es auch Gerüchte dass auch das iPhone etwas später erscheinen soll, gegen Ende Juni (in den USA). Zulieferer haben anscheinend die Nachricht bekommen, dass das iPhone nicht vor Ende Juni verfügbar sein wird.
Gründe für die Verspätung sind lt. Gerüchten fehlende Kapazitäten sowie auch technische Diskussionen um die Akkulaufzeit.
John C. Dvorak, ein amerikanischer Kolumnist und schon lange ein Apple-Kritiker (unter anderem bezeichnete er die Computermaus als “unnötiges Extra” das “niemand benutzen werde”) nimmt in seiner neuesten Kolumne das iPhone in die Mangel.
Er behauptet von einer namentlich nicht genannten Quelle bei Cingular zu wissen, dass der Akku des iPhone schon nach 20 Minuten halb leer ist, weiters soll das Interface des iPhone immer wieder abstürzen.
Aus diesen Gründen empfiehlt Dvorak Apple nun das Projekt iPhone zu beenden.
Ob und inwieweit es mit dem iPhone noch Probleme gibt weiss ich nicht, Dvoraks Ansichten scheinen aber teils recht “sonderbar” wie das Beispiel mit der Maus zeigt.
Wir haben ein interessantes PDF Dokument gesichtet, das die interne Softwarearchitektur des iPhones beschreibt. Gennant wird das Ganze Aloha!
Angeblich hat das File Bertrand Serlet, seines Zeichens Apple Senior Vice President für Software-Engeneering, gemacht.
Das Diagramm enthält unter anderem Core Audio und Video, und interresanterweise auch einen Spiele-Emulator “GamesEmulator.app”. Weiters berichtet wiredblog, dass das iPhone mit einer ARM CPU arbeitet und die GUI sich Onyx nennt.
Hier haben wir eine kleine Auswahl an Apple Tattoos - denn wer ein wahrer Apple-Freak ist und etwas auf sich hält, lässt sich das Logo unter die Haut spritzen!
Anscheinend flaut das Interesse an Apples iPhone etwas ab. Als im Jänner Steve Jobs das neue Smartphone ankündigte, wurden mehr als 2000 Meldungen pro Tag in Blogs gepostet. Die Nachricht verteilte sich über das Netz, wie ein Flächenbrand über die ganze Welt.
Das Medieninteresse für das iPhone war das größte bisher für ein Handy, und das, obwohl das Ding noch nicht mal erschienen ist.
Apple hat außer der Keynote nichts für die Werbung des iPhones gemacht. Jobs und seine Barden verließen sich ganz auf das Internet und die fleißigen Blogger.
Die oben abgebildete Grafik zeigt, wie die Zahl der geposteten Nachrichten Tag für Tag langsam zurückgehen. Vor einem Monat noch gab es 1000 Posts am Tag und dieser Tage sind es nur mehr um die 500 Stück. Das ist eine Einbuße von 50% zum Vormonat.
Das soll aber nichts heißen, bald wird das iPhone in den Staaten gelauncht, dann werden sicher wieder die Tasten glühn…
Wenn ihr die Multitouch-Bedienung des iPhone und das 2-Finger-Scrollen auf einem MacBook toll findet, müsst ihr euch unbedingt folgendes Video anschaun…
Das ist schon recht cool was gezeigt wird, alles berührungslos und vergleichbar billig. Unsere Technik-Freak-Herzen schlagen höher bei dem Gedanken, dass das nur der Anfang war.
Schön langsam geht es ans Eingemachte und Apple streckt natürlich seine Fühler für einen starken Partner, der ihr iPhone vertreibt, aus. Insider sagen, dass Vodafone dabei die besten Karten hat.
Vodafone zeigte sich anfänglich reserviert, weil das erste iPhone ohne UMTS kommen wird. Bis zum für Ende 2007 geplanten Start des iPhone kann sich das aber noch ändern. Spätestens Anfang 2008 sollte das iPhone auch mit UMTS-Netzen klarkommen.
Weltweit hat Vodafone rund 200 Millionen Kunden. Die meisten davon in Europa. In den USA wird Apple das iPhone über einen einzigen Partner vertreiben. Das ist Cingular, die besondere Mailbox-Funktionen bereitstellen, auf ein Branding verzichten und Apple sogar an den Gesprächs- und Daten-Umsätzen beteiligen. Inwieweit andere Provider gegenüber Apple zu derartigen Zugeständnissen bereit sind, wird die Zeit zeigen. Wenn tatsächlich Vodafone zum Zug kommt, hat Swisscom in der Schweiz gute Chancen, das iPhone vetreiben zu können.