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iOS loggt mit: Aufenthaltsorte werden bis zu 1 Jahr gespeichert

20. April 2011iPhone

Wo genau war ich vor 6 Monaten um genau diese Uhrzeit? Die Antwort auf diese Frage hat das iPhone bereits auf Lager.
Wie der Guardian heute berichtet, haben Computerspezialisten herausgefunden, dass das iPhone ständig und ohne Rückfrage die aktuelle GPS-Position, versehen mit dem genauen Zeitpunkt, in einer versteckten Datei speichert, und diese Datei im Rahmen der iTunes-Synchronisation auf den Computer überträgt.
Geo-Daten werden dadurch bis zu 1 Jahr lang am iPhone und am Computer gespeichert, und sind somit z.B. für iPhone- oder Computer-Diebe mit einem einfachen Programm auslesbar.

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Mitgeloggte Geodaten eines iPhone in Großbritannien

Wofür die Geo-Daten, im Bild oben als Beispiel der Datensatz eines britischen iPhones, überhaupt mitgespeichert werden, ist bislang unbekannt.


Ein ähnlicher Datenschutz-Fall spielte sich auf Provider-Ebene in Deutschland ab, als der Grüne Politiker Malte Spitz die Telekom aufforderte, die mit Hilfe seines Handy’s mitgeloggten Geodaten preiszugeben. Er veröffentlichte demonstrativ über 35.000 ortsbezogene Einträge, die in 6 Monaten mit Hilfe seines Mobiltelefons automatisiert von der Telekom gespeichert wurden.

via 1, 2

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