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Sofortaufnahmen und Lightfield-Sensoren: Steve Jobs wollte auch Kameras neu erfinden (iPhone 5?)

Sofortaufnahmen und Lightfield-Sensoren: Steve Jobs wollte auch Kameras neu erfinden (iPhone 5?)

Drei Dinge wollte Steve Jobs laut neu erfinden: Fernseher, Schulbücher, und Fotografie. So Biographie-Autor Walter Isaacson in einem Interview kurz nach der Veröffentlichung seiner authorisierten Steve Jobs Biographie.
Die Schulbücher wären mit dem vergangenen Education Event abgehakt, der revolutionäre Apple-Fernseher ist Gerüchten zufolge auch bereits in Entwicklung und soll bis 2013 präsentiert werden.
In Sachen Kamera kommen nun neue Gerüchte zutage, die die Vorfreude auf das iPhone 5 – in dem diese Neuerungen bereits zum Einsatz kommen könnten – noch weiter steigern dürften:

Der fast verzögerungsfreie Auslöser, die Gesichtserkennung, HDR-Funktion, 1080p Videoaufzeichnung und die direkte Bearbeitung am Gerät ist vielen Fans zufolge schon Fotografie in ihrer schönsten Form. Steve Jobs war aber schon einen Schritt weiter: In “Inside Apple” schreibt Adam Lashinsky, dass Jobs besonderes Interesse an der neuen Lightfield-Technologie hatte. Lytro-Gründer Ren Ng sei extra für ein Gespräch über Produktdesign und Fotografie nach Palo Alto eingeladen worden, wo er unter anderem einen Prototypen der Lytro Kamera demonstrierte. Auch über eine Zusammenarbeit zwischen Apple und Lytro wurde angeblich diskutiert.

The company’s CEO, Ren Ng, a brilliant computer scientist with a PhD from Stanford, immediately called Jobs, who picked up the phone and quickly said, “if you’re free this afternoon maybe we would could get together.” Ng, who is thirty-two, hurried to Palo Alto, showed Jobs a demo of Lytro’s technology, discussed cameras and product design with him, and, at Jobs’s request, agreed to send him an email outlining three things he’d like Lytro to do with Apple.

Lytro - eine völlig neue Kameratechnologie

Lightfield Kameras zeichnen, im Gegensatz zu herkömmlichen Digital- oder Film-Kameras nicht nur ein zweidimensionales Bild auf, sondern registrieren zudem eine Art vierdimensionalen Raum – neben der Position der einzelnen Lichtpunkte wird auch die Richtung aller Lichtstrahlen im Raum erkannt (“all the light traveling in every direction in every point in space”). Das Ergebnis sind sogenannte “lebende Bilder”, die ohne zu fokussieren (und dadurch ohne jede Verzögerung) aufgenommen werden und später nach Belieben scharf gestellt werden können.

Ein Beispiel eines solchen “Living Pictures”:

 

In wie weit tatsächlich eine Partnerschaft mit Lytro entstanden ist, und ob Lightfield-Technologie vielleicht schon im nächsten iPhone zum Einsatz kommt, ist leider nicht bekannt. Lytro-Gründer Ren Ng dementierte aber eine Zusammenarbeit von Lytro mit Smartphone-Herstellern.

Nähere Informationen zur Lytro-Kamera gibt’s hier: The Science Inside | Lytro

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Über Markus

Markus ist langjähriger iPhone News Mitarbeiter und Chefredakteur und begeistert sich für alles, was mit Technik zu tun hat.

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