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Viele speichern wichtige Passwörter auf ihrem iPhone - verständlich, da man es immer dabei hat, falls einem eines der Passwörter vorübergehend entfällt. Dass dies an und für sich nicht unbedingt gut ist, ist eigentlich allen klar - aber man macht sich nur wenige Gedanken, schließlich hat man sein iPhone ja sowieso immer bei sich.
Dieses Video zeigt allerdings wie schnell man vollen Zugriff auf diese Daten haben kann.
Die Daten sind also vor jemandem, der sich ein wenig mit Software auskennt, überhaupt nicht sicher.
Moral des Tages: Passwörter entfernen oder sein iPhone zumindest unter keinen Umständen aus den Augen lassen!
Im Juni brachte Apple mit dem iOS 4 Update auch eine API auf alle iPhones, iPads und iPod Touches, die das System regelmäßig auf “größere Veränderungen” überprüfte. Damit hatten die Entwickler von Sicherheits-Apps im Rahmen der Mobile Device Management APIs die Möglichkeit, einen eventuellen Jailbreak oder Unlock auf einem iPhone – und dadurch auch mögliche Schwachstellen – zu erkennen.
Nach nur einem halben Jahr hat Apple diese API mit iOS 4.2.1 kommentarlos wieder entfernt.
Auch wenn nicht bekannt ist, ob Apple selbst diese API in irgendeiner Form nutzte, dürften viele Jailbreaker leicht aufatmen.
Details bei NetworkWorld.
Es ist wieder einmal Vorsicht geboten: Beim Internet-Surfen am iPhone kann man schnell einer neuen Technik auflaufen, durch die Benutzernamen, Passworter etc. ausgespäht werden können (sog. Phishing).
Der Trick ist recht simpel: Weil die Adresszeile im mobilen Safari ausgeblendet wird, sobald eine Seite vollständig geladen ist, kann man leicht durch ein in der Seite eingefügtes Bild einer Adresszeile getäuscht werden.
Gerät man über einen falschen Link zu einer Phishing-Seite (oft werden Bank-Seiten etc. vorgetäuscht), sieht man in der immitierten Adresszeile nicht die wahre URL, sondern die erwartete “richtige” Adresse, und gibt beim Login-Versuch seine sensiblen Benutzerdaten Hackern preis.
Nitesh Dhanjani, der das UI Spoofing (UI für “User Interface”) jetzt aufzeigt, machte Apple bereits auf die Technik aufmerksam. Dort wisse man aber noch nicht, wie dem Problem entgegnet werden könne:
I did contact Apple about this issue and they let me know they are aware of the implications but do not know when and how they will address the issue.
Beim Besuch von sensiblen Webseiten - besonders, wenn über einen fremden Link im Internet darauf zugegriffen wird, wird daher erst einmal geraten, vorsichtshalber ganz nach oben zu scrollen und die tatsächliche Adresse zu überprüfen.
Der iPhone-Ortungsdienst “Find My iPhone” ist seit wenigen Tagen kostenlos für iPhone/iPad/iPod Touch Besitzer der neuesten Generation. Was die meisten nicht wissen: Auch mit älteren Geräten kann man das System (noch) austricksen und seinen kostenlosen Find My iPhone Service erhalten.
Wem das nicht Grund genug für die Aktivierung des Apple-Dienstes ist, den überzeugt vielleicht dieses kleine Gadget:
Der iRecovery Stick von SpyGadget bietet jetzt die Möglichkeit, aus einem beliebigen iPhone praktisch alle Informationen auszulesen – inkl. Kontakten, Textnachrichten, Bildern, Kalendereinträgen, Telefonie-History, Internet History, Map History usw.
Wird der 200 Dollar teure Stick an einen Windows-PC angesteckt und die Software gestartet, genügt ein einfaches Anstecken des iPhones an den PC. Alle Daten werden nach dem Transfer (ca. 20 Minuten pro GB Daten) in einer übersichtlichen Tabelle präsentiert.
Man sollte sein iPhone also nicht herumliegen lassen oder gar verlieren…
Ein aktueller Hinweis für iPhone Besitzer: Um das Ausnutzen der Garantieleistungen Apple’s zu verhindern, hat Apple bereits seit mehreren iPhone- und iPod Touch-Generationen einen Farbindikator integriert, der sich bei Kontakt mit Wasser irreversibel rot bzw. rötlich färbt, und dadurch auch ohne Öffnen des Geräts sofort zeigt, dass die Garantie erloschen ist.
Auch beim iPhone 4 ist ein solcher Feuchtigkeitssensor eingebaut, teilt uns Leser Erkan aus gegebenem Anlass mit. Während beim iPhone 3GS je eine kleine Indikatorscheibe an der Basis des Kopfhörer-Steckplatzes liegt und ein Indikator am Dock-Connector liegt, ist sie am iPhone 4 bisher nur im Bereich des Dock-Connectors bestätigt:

Für die Garantie ist die Information, ob ein iPhone schon einmal zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, natürlich sehr wichtig. Kein Wunder, dass Apple hier Wert auf Information legt.
Die Indikatoren reagieren aber anscheinend sehr sensibel auf zu hohe Luftfeuchtigkeit, sodass zum Beispiel das eine oder andere iPhone, das während des Duschens im Badezimmer liegen blieb, plötzlich “rot” anzeigte. Im April 2010 klagte in den USA erstmals eine Benutzerin gegen diese angebliche Falsch-Anzeige.
Danke für Hinweis und iPhone 4 Foto an Erkan!






