IEEE 802.22: WiFi-Schwester ermöglicht 22 Mbps über 100 Kilometer
Das IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) ist die weltweit tätige Organisation zur Standardisierung von Computer-, Technik-, und Übertragungs-Technologien. Einer der wohl bekanntesten Standards ist IEEE 802.11, besser bekannt als WLAN bzw. WiFi.
Als Schwestertechnologie für herkömmliches WiFi kündigt das IEEE jetzt den neuen Standard IEEE 802.22 an – eine neue kabellose Übertragungstechnik mit Datenraten bis zu 22 Mbps über eine Distanz von bis zu 100 Kilometern.
Das Interessante dabei ist, dass für die neue WRAN-Technologie (Wireless Regional Area Network) bestehende TV-Frequenzbänder genutzt werden, gleichzeitig aber durch die ausschließliche Nutzung von sogenannten “White Spaces” (also ungenutzten Frequenzabschnitten) der Empfang bzw. die Signalqualität von Fernsehsendern nicht beeinträchtigt werden soll.
This new standard for Wireless Regional Area Networks (WRANs) takes advantage of the favorable transmission characteristics of the VHF and UHF TV bands to provide broadband wireless access over a large area up to 100 km from the transmitter. Each WRAN will deliver up to 22 Mbps per channel without interfering with reception of existing TV broadcast stations, using the so-called white spaces between the occupied TV channels.
Die neue Spezifikation dürfte sich nicht nur für ländliche Gegenden mit ansonsten hohen Netzwerk-Ausbaukosten als äußerst fördernd erweisen, sondern könnte auch zu einer günstigen Alternative für hohe 3G-Datentarife werden.
Ein kleiner Geschwindigkeitsvergleich: Auf lokalen WiFi-Distanzen schafft die neueste iMac-Generation – durch Nutzung von 3 separaten Antennen mit 802.11n-Standard – Datenübertragungsraten von bis zu 450 Mbps.
90 Sekunden: Apple erweitert iTunes-Vorschau jetzt auch international
Die Erweiterung der iTunes-Vorschau auf 90 Sekunden kündigte Apple bereits im vergangenen November an, allerdings schien dieses Versprechen nur für die USA zu gelten – dort bekamen die Benutzer nämlich noch im Dezember das großzügige Upgrade.
Jetzt ist sind die Verhandlungen mit internationalen Labels anscheinend endlich abgeschlossen, und die verlängerten Previews sind endlich auch international verfügbar: Mehrere Benutzer aus Ländern wie Kanada, Australien, Neuseeland und Teilen Europas (inkl. Deutschland und der Schweiz) berichten, dass zumindest einige der Lieder bereits mit der neuen 90 Sekunden Vorschau ausgestattet sind. Wie in den USA verläuft das Upgrade graduell.
AppStore kommt in 33 weitere Länder
Ganze 33 zusätzliche Nationen kommen seit kurzem ebenfalls in den Genuss des iOS- und Mac AppStore:
Algerien, Angola, Anguilla, Antigua & Barbuda, Aserbaidschan, Bahamas, Bahrain, Barbados, Belarus, Belize, Bermuda, Bolivien, British Virgin Islands, Brunei, Cayman Islands, Dominica, Ghana, Grenada, Guyana, Island, Jemen, Montserrat, Nigeria, Oman, St. Kitts & Nevis, St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Suriname, Tansania, Trinidad & Tobago, Turks & Caicos, Usbekistan und Zypern
Der AppStore nahm am 10. Juli 2008 seinen Betrieb auf, und verzeichnete am 22. Jänner 2011 seinen 10 Milliardsten App-Download. Im Juni 2010 verkündete Apple, dass Entwickler inzwischen über 1 Milliarde Dollar über den AppStore verdient hätten.
Die aktuellen Betriebskosten werden auf ca. 1,3 Milliarden Dollar geschätzt.
Neue Rekordzahlen: Apple Finanzbericht Q3/2011
Auch mit dem neuesten Finanzbericht konnte Apple wieder Rekorde aufstellen: Das 3. fiskale Quartal, das am 25. Juni endete, brachte Apple einen Umsatz von 28,57 Milliarden Dollar mit 7,31 Milliarden Reingewinn, oder 7,79 Dollar pro Aktie.
Im Vergleich zum Vorjahr (15,7 Milliarden Umsatz, 3,25 Milliarden Reingewinn) entspricht das einem Zuwachs von 82 % (Umsatz) bzw. 125 % (Reingewinn).
Internationale Verkäufe machen bereits 62 % des Umsatzes aus.
“We’re thrilled to deliver our best quarter ever, with revenue up 82 percent and profits up 125 percent,” said Steve Jobs, Apple’s CEO. “Right now, we’re very focused and excited about bringing iOS 5 and iCloud to our users this fall.”
Mit 20,34 Millionen verkauften iPhones und 9,25 Millionen iPads im vergangenen Quartal erreichte Apple auch bei den Verkaufszahlen neue Rekordzahlen: 142 % Zuwachs bei den iPhone-Verkaufszahlen und 183 % Zuwachs beim iPad können sich sehen lassen. Dazu kommen 3,95 Millionen Macs und 7,54 Millionen iPods.
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MacBook Air: Sandy Bridge CPU, Thunderbolt, beleuchtetes Keyboard
Die Gerüchte der letzten Wochen machten neue Features zwar schon absehbar, der Verkaufsstart blieb aber noch ein völliges Mysterium.
Jetzt gibt es endlich Wort von Apple: Die nächste Generation des MacBook Air ist ab sofort erhältlich, und kommt mit der neuesten Prozessor-Generation (Sandy Bridge), Thunderbolt-Datenübertragung, und hintergrundbeleuchteter Tastatur.
Prozessor-Taktraten und RAM reichen von 1,6 GHz, 2 GB Ram und 64 GB Flash-Speicher (“base line”) bis hin zu 1,8 GHz, 4GB RAM & 265 GB Speicher. Wie schon die vorige Generation kommt auch diese wahlweise mit einem 11,6- oder 13-Zoll-Display.
Auch der Mac mini hat ein großzügiges Upgrade erhalten, und bietet jetzt im kleinen 20 x 20 x 3,5 cm Gehäuse die neuesten Dual-Core Intel Core i5- oder i7-Prozessoren, oder gar ein Quad-Core Intel Core i7 Server-Setup, bis zu 8 GB RAM und bis zu 256 GB Solid State Speicher.





