Neue Ford-Modelle mit iTunes Tagging Technologie
Besitzer der neuesten Ford-Modelle können im neuen Jahr Lieder, die sie im HD-Radio hören, durch Knopfdruck “taggen” und später über iPhone oder iPod auf iTunes kaufen.
Wie der Autohersteller Ford mitteilte, kommt in Kürze eine Reihe von Fordmodellen auf den Markt, die die iTunes Tagging Technologie unterstützen. Ford ist damit der erste Autohersteller, der das Markieren von Songs im Radio ab Werk ermöglicht.
Der interne Speicher reicht für 100 Lieder. Werden die Daten auf iPhone oder iPod synchronisiert, kann man diese Lieder anschließend für den Kauf über iTunes auswählen.
iTunes Tagging ist Bestandteil des Infotainment-Pakets mit dem Namen “Sync”, das auch Drittanbieter-Apps ermöglichen soll. Außerdem kann das Auto in einen mobilen WiFi-Hotspot umgewandelt werden, wenn eine Air Card mit dem Sync USB Port verbunden wird.
Nähere Infos zu den neuen Features soll es am 7. Jänner geben:
“HD Radio and iTunes song tagging will be part of an infotainment package launching next year,†and additional details will be announced by Ford at the Consumer Electronics show in Las Vegas on Jan. 7, said Ford spokesman Alan Hall.
via freep.com
Mercedes mit dem iPhone aufsperren
Auch die Autohersteller entdecken die Smartphones als Möglichkeit für zusätzlichen Kundenkomfort.
Merzedes Benz hat am Montag eine neue Telematik-Plattform vorgestellt, die neben einem verbesserten Navigationssystem (mit Verkehrs- und Wettermeldungen) auch ein Wörtchen über das iPhone verliert: Fahrzeuge mit der neuen Plattform mbrace können ganz einfach mit dem iPhone (oder auch mit Blackberry) aufgesperrt werden.
mbrace soll auf den meisten Modellen zum Standard werden und basiert auf Entwicklungen von Hughes Telematics.
Neben mehreren Neuerungen im Bereich der Routenplanung etc. stechen vor allem die Applikationen für iPhone und Blackberry hervor, mit denen es möglich ist, das Auto aus der Ferne aufzusperren.
…und mit “Entfernung” ist wirklich “Entfernung” gemeint: Die Befehle laufen über Hughes-Datenzentren im Internet. Damit kann man sein Auto laut Meldung auch in New York aufsperren, wenn man gerade in Kalifornien in einem Cafe sitzt.
Eine weitere Applikation ruft den Standort des eigenen Fahrzeuges auf und gibt Richtungsanweisungen, falls man vergisst, wo man geparkt hat. Vorteil im Vergleich zu ähnlichen Apps: Man muss nicht erst die Position des Autos vorher eingespeichert haben.
mbrace soll bei Neukäufen 6 Monate lang gratis sein, und in der Standardversion anschließend 280 $ pro Jahr kosten. mbrace Plus bietet zusätzlich einen menschlichen Helfer, der sich dann z.B. um Reservierungen in Restaurants kümmern soll.
Damit nicht genug: Der Geschäftsführer von Hughes meinte in einem Interview: “This is just the beginning of what we’re doing with Mercedes.”
Bildquelle: nytimes.com
iPhone-Autofernsteuerungen sind In
Nach dem Bericht über die iDriver-Applikation aus Berlin gibt es ein neues Video aus Texas: Auch die Waterloo-Labs haben eine iPhone-Fernsteuerung entwickelt, mit der sie am Autodach sitzend die Richtung und Beschleunigung kontrollieren.
Die Texaner sind aber noch etwas unvorsichtiger bei ihrer Produktpräsentation: Sie verwenden die Fernsteuerung auch zum “Surfen” auf dem Autodach.
Das Auto am Parkplatz verloren? Car Finder hilft.
Auf großen Parkplätzen kann man schnell einmal den Überblick verlieren. Wer öfters vergisst, wo genau das eigene Auto abgestellt wurde, bekommt jetzt Hilfe vom iPhone: Car Finder ist eine Augmented-Reality Applikation für das iPhone 3GS, die sich die GPS-Position des Autos merkt.
Probleme beim Zurückfinden sind dann ausgeschlossen – GPS und digitaler Kompass werden dazu verwendet, um im Live-Kamerabild Richtung und Entfernung des Autos anzuzeigen.
Die App kostet 0,79 $ und ist im App Store verfügbar.

