Artikel mit dem Tag: Flash
Im Streit zwischen Apple und Adobe bezüglich der Verwendung bzw. Blockade von Flash gab es länger keine Neuigkeiten – bis jetzt: Adobe hat bekannt gegeben, dass im Zuge von firmeninternen Umstrukturierungen der Bereich “Flash for Mobile” völlig gestrichen werden soll.
Our future work with Flash on mobile devices will be focused on enabling Flash developers to package native apps with Adobe AIR for all the major app stores. We will no longer adapt Flash Player for mobile devices to new browser, OS version or device configurations. Some of our source code licensees may opt to continue working on and releasing their own implementations. We will continue to support the current Android and PlayBook configurations with critical bug fixes and security updates.
Stattdessen will man sich auf das einfache Exportieren in native Apps (via Adobe Air) bzw. in HTML5-Applikationen konzentrieren. Letzteres, da HTML5 “von allen aktuellen Systemen unterstützt wird, in einigen Fällen exklusiv”.
However, HTML5 is now universally supported on major mobile devices, in some cases exclusively.
Man konnte sich also eine letzte Anspielung auf Apple-Geräte nicht verkneifen…
Den vollständigen Artikel gibt es im Adobe Flash Platform Blog.
Google Swiffy ist ein neues, vielversprechendes Google Labs Projekt, das Kompabilität im Web zum Ziel hat: Das neue Tool soll Flash-Dateien (.swf) automatisch auch “auf Geräten ohne Flash-Player” verfügbar und verwendbar machen, und zwar, indem die Flash-Files in HTML5 konvertiert werden.
Google selbst sagt bereits, man solle sich keine Wunder erwarten:
“Swiffy currently supports a subset of SWF 8 and ActionScript 2.0, and the output works in all Webkit browsers such as Chrome and Mobile Safari.”
In ersten Tests mit vergleichsweise einfachen Flash-Animationen lieferte Swiffy anscheinend bereits jetzt relativ gute Ergebnisse. Die neuesten Flash-Spiele und komplexe Feature-reiche Dateien werden dagegen eher schlechte Ergebnisse liefern.
Eine kleine Galerie mit Swiffy Resultat-Beispielen zeigt dennoch das Potential des neuen Web-Tools.
Nach der h264-Erweiterung für Youtube-Videos und der Veröffentlichung von eigenen, lizenzkostenfreien Standards für Web-Video und -Audio (WebM) setzt Google hiermit einen weiteren Schritt, um das Web etwas barrierefreier zu machen und Content auf möglichst vielen Geräten bereit zu stellen.
Wallaby ist ein Tool, das Flash Dateien in ein Browser-kompatibles HTML5-Format konvertiert. Eine erste Version davon wurde nun vorgestellt.
Das klingt jetzt für viele vielleicht nicht wahnsinnig interessant, aber eigentlich bedeutet das einen gewaltigen Unterschied:
Dass Apple entschieden hat, dass das iPhone, iPad und iPod Touch Flash nicht unterstützen müssen, war schon immer einer der großen Kritikpunkte. Im Eigentlichen hat das für Entwickler, Web Designer und viele andere einfach mehr Arbeit bedeutet - Flash ist immerhin vorherrschend, aber eine Flashdatei händisch in ein iPhonekompatibles Format zu bringen hat Stunden oder Tage gedauert - Wallaby hat das geändert.
Also obwohl Apple und Adobe sich nicht vertragen, hat Adobe den großen Schritt gemacht und vielen die Arbeit erleichtert.
Obwohl Apple bekanntlich Flash nicht besonders zu mögen scheint, hier trotzdem der Hinweis:
Das neue Flash 10.2 ist eindeutig benutzerfreundlicher – Die Software verwendet das Prinzip die Rechenkapazitäten des Prozessors und des Grafikprozessors zusammen zu nutzen. Dies erlaubt eine gleichmäßige Auslastung und beansprucht den Prozessor nicht so stark wie bisher (dies war bei Macs bekanntlich ein Problem – dieses scheint nun gelöst). Flash hat nun eine mit Quicktime vergleichbare CPU Belastung. (Vielleicht ist Steve Jobs jetzt mit Flash einverstanden)
Wer will kann das Beta gleich ausprobieren.
Ein neues iOS-Tool namens iOSFlashVideo macht genau das, was der Name andeutet: Flash-Videos der beliebten Videoseiten Megavideo, Vimeo, Flickr Video und Dailymotion können mittels eines Bookmarklets direkt am iPhone, iPad und iPod Touch abgespielt werden.
Das beste daran: Das Tool ist nicht auf einen Jailbreak angewiesen, und kann dadurch von allen iOS-Benutzern verwendet werden.
Installationsanleitung:
- OPlayer oder OPlayer Lite installieren
OPlayer
Hersteller: Jonathan Young
Freigabe: 17+
Preis: 2.39 EUR Download
OPlayer Lite
Hersteller: Jonathan Young
Freigabe: 17+
Preis: Kostenlos Download - http://iosflashvideo.fw.hu am iPhone/iPad/iPod Touch aufrufen und als Lesezeichen hinzufügen.
- Alle Lesezeichen anzeigen, und “Bearbeiten” wählen.
- Bei iOSFlashVideo im Adressfeld alles vor “javascript” löschen und speichern.
- Lesezeichen schließen. Fertig.
Screenshots des Installationsvorganges gibt es bei Macstories.
Kommt man jetzt auf eine Seite mit eingebetteten Flash-Videos, kann man mittels Aufruf des iOSFlashVideo-Lesezeichens die Videos korrekt anzeigen lassen und (sofern der Videodienst unterstützt ist) über den iOS-Videoplayer abspielen.







