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Kann Apple illegale Programme vom iPhone löschen?

Können nicht lizenzierte oder schadhafte Programme von Apple vom iPhone gelöscht werden? Dies wird vom Fachbuchautor Jonathan Zdziarski in seinem Blog behauptet. Es handelt sich dabei nur um eine Spekulation, dies sagt auch Zdziarski selber.

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Er hatte beim stöbern am iPhone einen Eintrag mit dem Namen „UnauthorizedApps“ gefunden, der auf ein Dokument verlinkt. Diese Liste enthält zur Zeit noch keine Einträge, es wird aber in diversen Foren und Blogs nun wild spekuliert. Von einem „KillSwitch“ ist die Rede.

Apple könnte so Programme die nicht über den AppStore vertrieben werden vom iPhone entfernen. Ob und wie diese Funktion verwendet wird ist nicht bekannt, wie immer gibt es von Seiten Apple keine Stellungnahme zu Gerüchten.

Zdziarski forschte weiter und konnte mittels einem DNS-Spoofing Angriffes eine von ihm angepasste Liste auf das iPhone spielen. Er konnte damit den Programmen am iPhone zum Beispiel den Zugriff auf die GPS-Funktionen verweigern. Eine nicht so tolle Vorstellung dass Apple auf dem eigenen iPhone vorgibt was genutzt werden kann und was nicht..

Update:
Inzwischen bestätigte Steve Jobs in einem Interview mit dem Wall Street Journal diesen „Kill Switch“. Es soll damit möglich sein, Software welche zum Beispiel persönliche Daten der User ausspäht oder ähnliches vom iPhone zu entfernen. Die Funktion des Löschens soll aber wirklich nur in solchen Fällen zum Einsatz kommen.

„Hopefully we never have to pull that lever, but we would be irresponsible not to have a lever like that to pull“

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ommentare

  1. Benek11. August 2008 um 19:00

    Hey,
    hier ist Benek von apfelphone.net

    Wollte dir mal die News ins Haus bringen 😉

    Zitat:

    Gott und die Welt haben sich einen Tag lang über Apples vermeintlichen “Kill Switch” entrüstet, eine laut iPhone-Hacker und -Autor Jon Zdziarski von Apple implementierte Funktion, um ferngesteuert unliebsame Programme von bereits verkaufen iPhones zu löschen.

    Ein heißes Eisen: Sollte Apple eine solche Funktion tatsächlich implementiert haben und vor allem auch benutzen, wäre dies marketingtechnisch wahrscheinlich der größte anzunehmende Unfall in der Unternehmensgeschichte und zudem ein interessantes Spielfeld für die Anwälte der Anwender, die zurecht nach dem Verbleib der von ihnen gekauften Anwendungen fragen dürften.

    John Gruber liefert nun schlüssige Argumente dafür, dass Zdziarski sich verrannt hat und Apple doch nicht so schlecht ist, wie wir klammheimlich schon befürchtet haben. Anstatt Programme vom iPhone zu löschen soll die kritisierte Liste lediglich dazu beitragen, die persönlichen Daten des Nutzers vor neugierigen Blicken zu schützen:

    “An informed source at Apple confirmed to me that the “clbl” in the URL stands for “Core Location Blacklist”, and that it does just that. It is not a blacklist for disabling apps completely, but rather specifically for preventing any listed apps from accessing Core Location — an API which, for obvious privacy reasons, is covered by very strict rules in the iPhone SDK guidelines.”“

    Hoffe du setz nen neuen Post rein, edierst deinen oder löscht ihn 😉

    MfG

    Benjamin „Benek“ Bergau
    Apfelphone.net Blogger und Moderator

    Bei Fragen:

    E-Mail: benjamin.bergau@googlemail.com
    ICQ: 239-409-835
    MSN: benjamin.bergau@googlemail.com

  2. Benek11. August 2008 um 20:00

    Hey,
    hier ist Benek von apfelphone.net

    Wollte dir mal die News ins Haus bringen 😉

    Zitat:

    Gott und die Welt haben sich einen Tag lang über Apples vermeintlichen “Kill Switch” entrüstet, eine laut iPhone-Hacker und -Autor Jon Zdziarski von Apple implementierte Funktion, um ferngesteuert unliebsame Programme von bereits verkaufen iPhones zu löschen.

    Ein heißes Eisen: Sollte Apple eine solche Funktion tatsächlich implementiert haben und vor allem auch benutzen, wäre dies marketingtechnisch wahrscheinlich der größte anzunehmende Unfall in der Unternehmensgeschichte und zudem ein interessantes Spielfeld für die Anwälte der Anwender, die zurecht nach dem Verbleib der von ihnen gekauften Anwendungen fragen dürften.

    John Gruber liefert nun schlüssige Argumente dafür, dass Zdziarski sich verrannt hat und Apple doch nicht so schlecht ist, wie wir klammheimlich schon befürchtet haben. Anstatt Programme vom iPhone zu löschen soll die kritisierte Liste lediglich dazu beitragen, die persönlichen Daten des Nutzers vor neugierigen Blicken zu schützen:

    “An informed source at Apple confirmed to me that the “clbl” in the URL stands for “Core Location Blacklist”, and that it does just that. It is not a blacklist for disabling apps completely, but rather specifically for preventing any listed apps from accessing Core Location — an API which, for obvious privacy reasons, is covered by very strict rules in the iPhone SDK guidelines.”“

    Hoffe du setz nen neuen Post rein, edierst deinen oder löscht ihn 😉

    MfG

    Benjamin „Benek“ Bergau
    Apfelphone.net Blogger und Moderator

    Bei Fragen:

    E-Mail: benjamin.bergau@googlemail.com
    ICQ: 239-409-835
    MSN: benjamin.bergau@googlemail.com

  3. BennyCore12. August 2008 um 15:16

    Wurde von Steve Jobs bestätigt.

    Quelle:
    http://www.20min.ch/digital/dossier/iphone/story/12038970

  4. BennyCore12. August 2008 um 16:16

    Wurde von Steve Jobs bestätigt.

    Quelle:
    http://www.20min.ch/digital/dossier/iphone/story/12038970

  5. Apple - Probleme mit UMTS | Octoate.de - Sinnvolles könnt ihr woanders lesen16. August 2008 um 08:15

    […] Kann Apple illegale Programme vom iPhone löschen? […]

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