heftiger Kritik vom Springer-Verlag, und negativen Stimmen aus der deutschen Bundesregierung meldet sich jetzt erneut der Chefredakteur von ARD Aktuell, Kai Gniffke, zu Wort.
Im Tagesschau-Blog geht er ausführlich auf die Vorwürfe der Konkurrenz ein.

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Natürlich habe ich mich gefragt, was da so schlimm an einer Tagesschau-Applikation für ein iPhone ist. Schreiben die das, um uns a) eine kostenlose Werbekampagne zu organisieren oder b) schreiben sie wider besseres Wissen oder fehlt c) hier einfach die Faktenbasis? Da Option a absurd ist, und ich auch an Möglichkeit b nicht glauben möchte, konzentriere ich mich auf c) also auf das, was wir künftig machen möchten, warum wir es tun, und was wir überhaupt dürfen.

Was wollen wir? Wir möchten eine kostenlose App anbieten, wie es viele kommerzielle und öffentlich-rechtliche Anbieter bereits seit geraumer Zeit tun. Dabei wollen wir ausschließlich die bereits vorhandenen Inhalte (!!!) unserer Fernsehnachrichtensendungen und von tagesschau.de anbieten. Das ganze technisch angepasst an Smartphone-Funktionen: 1. benutzerfreundliche Navigation durch unsere Videos, Fotos und Texte mit guter Suchfunktion. 2. Bequeme Abrufbarkeit unserer Sendungen als Livestream, Podcast und Audio. 3. Die Möglichkeit, unsere Produkte zu bewerten und zu kommentieren und mit uns in den Dialog einzutreten.

Auch die Fragen „Warum machen wir das?“, „Dürfen wir das medienrechtlich eigentlich?“ und „Geben wir dafür zusätzliches Geld aus?“ werden eingehend beantwortet.

Der Grundton der beinahe 150 Kommentare zum Blogartikel, die in den vergangenen 5 Tagen verfasst wurden, ist relativ einheitlich: Nicht vom Ziel abbringen lassen, liebe Tagesschau!

Zum vollständigen Artikel: Tagesschau App

via heimtechnik.com