iCloud: Push-Dienst bleibt in Deutschland deaktiviert Nach dem großen Erfolg mit Apple’s Touchscreen-Patent musste in der vergangenen Woche wieder einen Rückschlag einstecken: Vor wenigen Tagen kam das Mannheimer Gericht in Apple’s Berufung gegen die verhängte Push-Mail-Sperre zu einer Entscheidung.
Der frühere Rechtsspruch, dass Apple tatsächlich ’s - verletze, und dass diese Patente nicht zu den sogenannten FRAND-Standardpatenten gehöre, wurde bestätigt.
Apple ist zudem zur Zahlung von Schadensersatz an Motorola Mobility verpflichtet, eine genaue Summe wurde allerdings nicht genannt.

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In einem Support-Dokument erklärt Apple jetzt, warum der Push-Service innerhalb der Grenzen Deutschlands „derzeit“ nicht mehr verfügbar ist:

Aufgrund einer kürzlichen Patentklage von Motorola Mobility können Benutzer von iCloud und MobileMe ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail derzeit nicht auf ihre iOS-Geräte pushen lassen, wenn sie sich innerhalb der Grenzen Deutschlands befinden.

Betroffene Kunden werden weiterhin ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail erhalten; neue Nachrichten werden jedoch erst dann auf ihre Geräte geladen, wenn das Mail-Programm geöffnet wird, bzw. wenn das Gerät periodisch neue E-Mails abruft, je nach Konfiguration der iOS-Einstellungen. Der Push-E-Mail-Service auf Desktop-Computern, Laptop-Computern und im Internet, sowie Dienste anderer Anbieter, wie z. B. Microsoft Exchange ActiveSync, sind hiervon nicht betroffen.

Apple hält das Patent von Motorola für ungültig und legt Berufung ein.

Im Dokument gibt Apple auch Informationen dazu, wie Emails regelmäßig automatisch abgerufen werden können.

Apple wurde inzwischen übrigens von Touchscreen Gestures LLC aus Texas aufgrund der angeblich unrechtmäßigen Verwendung von Touchscreen-Technologie verklagt.

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