Nicht nur das AppleCare-Programm scheint gegen europäisches Recht zu verstoßen, sondern auch die Verträge des iPhone, welche von Apple angeboten werden. Wie nun bekannt wurde, haben mehrere Mobilfunkanbieter eine Beschwerde eingereicht, da der US-Konzern viel zu strenge Konditionen in seine Verträge einbaue. Nun prüft die den Sachverhalt.

iPhone Verträge: Mobilfunkanbieter-Beschwerde beschäftigt EU-Kommission

Aufgrund mehrerer Beschwerden prüft die EU-Kommission gerade, ob Apple bei seinem betreibt. Die Financial Times beruft sich in ihrer Berichterstattung auf mehrere Dokumente von Mobilfunkanbietern. Demnach werde in den Verträgen festgelegt, dass kein Konkurrent bessere Vertriebsbedingungen erhalte.

Zu Aufklärung des Falls hat die Kommission nun neun Seiten mit verschiedenen Fragen an die Anbieter versandt, die es zu beantworten gilt. Darunter unter anderem die Frage, ob Apple die Anbieter zwinge eine stimmte Anzahl an iPhones zu kaufen oder ob es Restriktionen beim Marketing gäbe. Es wird auch gefragt, ob Apple in einer Klausel schreibe, dass kein anderer Hersteller bessere Bedingungen erhalte.

Apple selbst ist der Auffassung, dass die eigenen Verträge den EU-Bestimmungen entsprechen. Bevor ein Verfahren gestartet werden kann, müsse zudem noch herausgefunden werden, ob Apple eine dominante Rolle auf dem Smartphone-Markt in Europa besitzt. Hier tendieren Experten jedoch dazu, Samsung die dominante Rolle zu geben, statt Apple.

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