Im vergangenen Jahr hatte das US-Justizministerium den US-Konzern und fünf weitere Verlagshäuser auf dem Schirm. Vorgeworfen wurde ihnen, die Preise von eBooks künstlich erhöht zu haben. Jetzt hat das Justizministerium seine Ansicht zur Ahnung vorgelegt. Im Juli 2013 fand bereits die offizielle Verurteilung Apples statt. Unter anderem müssen Verträge aufgelöst werden.

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eBook-Rechtsstreit: Apple muss eBook-Verträge aufkündigen

Wie das US-Justizministerium bekannt gegeben hat, muss Apple die Verträge, welche mit den unterschiedlichen Verlagshäusern abgeschlossen wurden, wieder kündigen. Namentlich betrifft dies unter anderem HarperCollings Publishers L.L.C., Hachette Book Group, Holtzbrink Publishers LLC, Penguin Group Inc. und Simn & Schuster Inc..

Darüber hinaus wurde dem US-Unternehmen untersagt in den kommenden fünf Jahren Verträge für die elektronische Vermarktung von Büchern abzuschließen, die den Fokus auf Preiskampf legen. Ziel ist es, den Wettbewerb wieder auf den Level zu bringen, auf dem er vor der Preisabsprache war. Weiter wird es nun auch wieder gestattet sein, Links zu fremden -Stores in Apple Apps unterzubringen. Dies wurde zuvor durch den iPhone-Hersteller untersagt.

Apple gibt 31-seitige Stellungnahme ab

Apple selbst ist mit dem Urteil nicht zufrieden und erklärt in einem 31-seitigen Statement unter anderem, dass das Strafmaß viel zu überzogen sei und zu tief in Apples Geschäftsmodell eindringe, was in keinem Verhältnis zu dem entstandenen Schaden stehe. Die nun aus der Sanktion entstandenen Kosten und verpassten Chancen würden dem iPad-Hersteller großen wirtschaftlichen Schaden zuführen.

Eine Anhörung Apples ist für den 09. August 2013 geplant. Dann hat das US-Unternehmen die Chance, vor dem US-Justizministerium Stellung zu nehmen.

8.2.13 Apple’s Brief Opposing Injunctive Relief

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