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Apples iOS AppStore hält Google und Amazon auch weiterhin spielend in Schach

18. November 2013Allgemein

Apples iOS-Online-Laden für Apps und Games genießt weithin den Ruf als ausgereifteste und umfassendstes Plattform. Entsprechend hoch ist der Erfolg des Apple AppStores.

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Wie ein neuer Vergleich des Apple AppStores mit Google Play für Android und dem Amazon AppStore für Kindle Fire zeigt, ist der Erfolg noch viel bedrückender für die Konkurrenz, als es bei nüchterner Betrachtung scheint.

Besonders interessant ist dieser Bericht, da heute die offizielle Google Play App nativ für iOS im AppStore erschienen ist. Somit haben auch Apple User nun Zugriff darauf.

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Die detaillierte Analyse der drei Konkurrenten Google, Apple und Amazon stammt aus einem neuen Bericht von Pfeiffer mit dem Titel „2013 App Store Maturity Shootout“, er befasst sich demnach mit dem „Reifegrad“ bzw. Entwicklungsfortschritt der einzelnen Plattformen, was in dieser Form bisher nur selten, in dieser Ausprägung unseres Wissens noch nie so verglichen wurden.

Anmerkung: Ihr findet den umfassenden Bericht bei Pfeiffer selbst: Sehr interessantes .pdf!

Die Analyse erfolgte in vier verschiedenen Kategorien: Suche, Unterstützung beim Entdecken neuer Inhalte (original „Discovery Assistance), „User Experience Friction“ beschreibt die Anzahl und Art der Probleme, denen User im alltäglichen Gebrauch begegnen und zu guter letzt „evaluation grid maturity score“, die Reife der Beurteilungskriterien bzw. Kundebewertungsmöglichkeiten.

In diesen Kriterien gab es insgesamt 100 Punkte zu erreichen, welche dann dem perfekten AppStore entsprechen würden. Pfeiffer sieht in allen drei AppStores nach wie vor eine Vielzahl an Verbesserungsmöglichkeiten.
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So ist das Ergebnis des Apple AppStores mit 53,1 Punkten eigentlich eher mäßig bis durchschnittlich anzusehen. Erst im Vergleich mit dem mit 40,9 Punkten nochmals spürbar schwächeren Google Play Store und dem mit 34,9 Punkten weit abgeschlagenen Amazon Appstore geht Apples Onlineladen als klarer Sieger hervor.

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Pfeifers bringt die Probleme auf den Punkt:
„Current app stores do not fully reflect the breadth and richness of apps that are out there,they work fine if all you are interested in is the next bestselling game. If, on the other hand, you are talking about a truly original app — one that will drive the platform forward if it gets widely used — (then) the chances of being discovered are slim.“

Die drei AppStores konzentrierten sich aktuell viel zu sehr darauf, die neuestes Games und Apps großer Entwickler zu promoten und diese zu verkaufen, anstatt den Usern zu helfen, jene Apps zu finden und zu kaufen, die ein iDevices tatsächlich voranbringen und den echten Nutzwert erhöhen könnten. Von diesen Apps gibt es nämlich mehr als genug, nur werden sie von den AppStores zu oft verschluckt.

Apple AppStore in den Punkten „Discovery Assistance“ und Pflege der Inhalte unschlagbar

Die wahre Stunde des AppStores für iOS schlägt dann aber doch noch. In den Punkten „Discovery Assistance“ und Pflege der Inhalte ist dieser nach wie vor unschlagbar. Mit 44 von 100 Punkten bleibt zwar immer noch jede Menge Luft nach oben, doch mit 8,4 Punkten für Amazon und nur 2,25 Punkten für Google müssen sich Apple User weiterhin keinerlei Sorgen darum machen, den weit vorschreitend besten AppStore zu erhalten.
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Dies gilt im Übrigen auch für die Auswahlhilfe und Kundenbewertungen, bei denen Apple fast konkurrenzlos dasteht.

Bild via

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Über Marian

Marian ist Apple User der ersten Stunde. Sein Hauptinteresse liegt auf Apples Mobile Devices und entsprechenden Apps und Games.

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