iPhone Bewegungssensor und MacBook Trackpad patentiert

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liebt es neue Patente anzumelden und seine Geräte mit Features auszustatten, die es so zuvor noch nicht gab. Neu beim US-Patentamt veröffentlicht wurden ein iPhone Bewegungssensor und ein . Beide erregen im Bereich der 3D-Bildentwicklung und Gestenerkennung die Aufmerksamkeit. Es handelt sich bei beiden Patenten um Entwicklungen, die sich voneinander kaum unterscheiden.

Bewegungssensor zur 3D-Bildentwicklung

Das erste , welches neu aufgetaucht ist, beschreibt eine „Methode und Gerät zur Bildbereichserfassung“. Es trägt die Patentnummer 61698375 und lässt sich mit dem Kinect Bewegungssensor der von Microsoft entwickelten Xbox vergleichen. Hier werden eine Anordnung von Leuchten und Fotodetektoren entworfen, die hinter einer optischen Linse stecken und Licht auf das Zielobjekt werfen. Das reflektierte Licht erlaubt es dem Gerät zu merken, wo der Nutzer sich befindet.

Eine solche Erfindung im Zusammenhang mit den Apple iDevices bringt ungeahnt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten mit sich. So lassen sich komplette Innenräume scannen und aufzeichnen. Aber auch das Erstellen von 3D-Objekten kann zur Bildbearbeitung und für Nachtaufnahmen eingesetzt werden. Autofokus und Blitz, sowie Datentransfer und weitere Kommunikationswege sollten ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden.

Alle Möglichkeiten im Überblick:

  • to scan and map interior space; for 3D object scanning and pattern matching;
  • as a navigation aid for the visually-impaired to detect landmarks, stairs, low tolerances, and the like;
  • as a communication aid for the deaf to recognize and interpret sign language for a hearing user;
  • for automatic foreground/background segmentation; for real-time motion capture and avatar generation;
  • for photo editing;
  • for night vision; to see through opaque or cloudy environment, such as fog, smoke, haze;
  • for computational imaging, such as to change focus and illumination after acquiring images and video;
  • for autofocus and flash metering; for same-space detection of another device;
  • for two-way communication;
  • for secure file transfers;
  • to locate people or objects in a room;
  • and to capture remote sounds.0313-patents-2

MacBook Trackpad arbeitet ebenfalls mit Lichtreflexionen

Das zweite Patent, Nummer 61700767, trägt den Namen „Optischer Sensor-Mechanismus für Eingabegeräte“ und beschreibt einen Typ von Trackpad, der mit Lichtreflexionen arbeitet, um eine Positionsbestimmung durchführen zu können. Grundsätzlich kann man es sich als flachen Joystick vorstellen, bei dem ein optischer Sensor alle Bewegungen aufzeichnet. Darüber hinaus erkennt er vielfältige Gesten und ordnet diese bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und unterschiedlich starken Druck bestimmten Befehlen zu.

Eine mögliche Anwendung dieses neuen Trackpads besteht unter anderem darin, dass man mit einer und derselben Geste, in diesem Fall unterschiedlich stark ausgeführt, verschiedene Aktionen auslösen kann. Aber auch dass andere Steuerungselemente, wie Buttons, überflüssig gemacht werden, ist ein Pluspunkt. Im Endeffekt wird das Trackpad intelligenter und feinfühliger und gestattet so eine vielfältigere Eingabe.

“Consider, for example, a user playing an auto racing simulation. A track pad, as described herein, may be used to control and/or coordinate several aspects of the game, generating simultaneous inputs. Lateral motion of the track pad may steer the vehicle. Force exerted on the track pad (downward force, for example) may control acceleration. Finger motion on a capacitive-sensing (or other touch-sensing) surface may control the view of the user as rendered on an associated display. Some embodiments may even further refine coordinated inputs. Taking the example above, downward force at a first edge or area of the track pad may control acceleration while downward force at a second edge or area may control braking.”

Ob und wann wir die Technologie sehen werden, ist wieder einmal nicht klar.

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