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Apple vs. Samsung: „Seerei hat mich mit einer Waffe erschossen“

Apple vs. Samsung: "Seerei hat mich mit einer Waffe erschossen"

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Diese Geschichte ist so alt, wie die Kriminalität an sich. Erst wird alles von sich gewiesen. Sobald man jemanden dann etwas enger im Kreuzverhör hat, sowie Beweise vorlegen kann, gibt man zwar es getan zu haben, aber nicht, dass es illegal ist. Erst, wenn dann klar wird, dass auch dieser Fall zutrifft, wird alles zugegeben. Allerdings versucht man ein letztes Mal alles abzuwenden, indem man die Schuld deutlich runterspielt. Dies macht auch Samsung gerade, denn aus 2.2 Milliarden sollen nur noch 38.4 Millionen US-Dollar werden.

Samsung will Patent-Schadensumme stark herunterspielen

Judith Chevalier, Samsungs Sachverständige und Ökonomie-, sowie Finanzprofessorin an der Yale University, erklärte nun, dass ihren Berechnungen zufolge für das Verletzen der Patente nur 0,35 US-Dollar pro Gerät fällig werden würden. Wenn eine Einmalzahlung an Apple getätigt werden soll, würde man 38.4 Millionen US-Dollar für etwas mehr als 37 Millionen Geräte zahlen.

„Meine Analysen kompensieren die Lizenzgebühren, die an Apple gehen und natürlich die durch die Patentverletzungen nicht gesunkenen Verkaufszahlen des iPhones.“, erklärte Chevalier. Hiermit hat sich begründet, warum sie die Schäden für verpasste Gewinne Apples nicht mit eingerechnet hat. Natürlich liegt sie dementsprechend weit entfernt von den geforderten 2.19 Milliarden US-Dollar, die Apple für den Zeitraum von August 2011 bis Ende 2013 verlangt – durchschnittlich 40 US-Dollar pro Gerät.

Apple bleibt weiterhin bei der Summe von 2.2 Milliarden US-Dollar

„Wir haben geschlussfolgert, dass die Unterschiede in der Profitabilität dieser Produkte nicht von den Patenten, sondern etwas anderem abhängt,“, sagte Chevalier. „Der Wert, der durch diese Produkte erzeugt wurde, ist wirklich vernachlässigbar.“

Im späteren Kreuzverhör durch Apple-Anwalt Bill Lee musste Chevalier allerdings ein paar unbequeme Fragen beantworten. So gab sie im Laufe des Verhörs zu, dass einige ihrer iPhone-Bewertungen von Befragten kamen, die nicht ganz auf der Höhe waren. Einer erklärte sogar, dass „Seerei“ in mit einer Waffe erschossen hat. Apple wird weiter an seinen Forderungen dranbleiben, während Samsung nach weiteren Experten schaut.

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Über Dennis

Dennis schreibt nun schon seit geraumer Zeit bei iPhone-News mit und liebt es journalistisch tätig zu sein. Sein iPhone begleitet ihn dabei auf Schritt und Tritt.

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