Offiziell: Apple kauft Beats by Dr. Dre für 3 Milliarden US-Dollar

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Jetzt ist es dann beschlossene Sache. Nachdem wir in den letzten Wochen immer wieder neue Infos zum zwischen US-Unternehmen Apple und Musik-Hardware-Hersteller by Dr. Dre erhalten hatten, konnte der iPhone-Hersteller diesen nun endlich bestätigen. Die Übernahme kostet den Tech-Giganten drei Milliarden US-Dollar und macht Dr. Dre und Jimmy zu -Angestellten.

Beats by Dr. Dre gehört nun zu Apple

Vor knapp drei Wochen hatte die Financial Times erstmals darüber berichtet, dass Apple den Kopfhörer-, Lautsprecher- und Audioprodukt-Hersteller Beats übernehmen wollen würde. Zur gleichen Zeit hatte Gründer und Geschäftsführer Dr. Dre bekannt gegeben, dass er der erste Hip Hopper überhaupt ist, der es auf ein Netto-Vermögen von einer Milliarde US-Dollar bringt. Der Deal war damit eigentlich bereits bestätigt.

Am gestrigen Mittwochabend hat Apple der Öffentlichkeit dann mitgeteilt, dass man für 3 Milliarden US-Dollar Beats Hardware-Sektor und auch den Spotify-Konkurrenten Beats Music übernehmen wird. Das bedeutet, dass das gesamte Unternehmen an Apple geht. Der Deal sieht eine Bar-Auszahlung über 2.6 Milliarden US-Dollar und eine Apple-Aktien-Beteiligung über 400 Millionen US-Dollar vor.

„Musik ist ein sehr wichtiger Teil unseres Lebens und nimmt einen speziellen Platz im Herzen bei Apple ein“ sagt Apple-CEO Tim Cook. „Deshalb haben wir immer weiter in Musik investiert und bringen diese beiden außerordentlichen Teams zusammen, sodass wir weiterhin die innovativsten Musikprodukte und Services auf der Welt schaffen können.“

Lovine und Dr. Dre werden zu Apple wechseln

Ebenfalls Teil des Deal ist es, dass Gründer und Geschäftsführer Dr. Dre und Jimmy Lovine zu Apple wechseln werden. Für Lovine, der nebenbei noch Gründer und Geschäftsführer seines eigenen Labels Interscope Records ist, bedeutet dies, dass er den Posten bei Interscope niederlegt und nur noch für Apple arbeitet. Der Kauf wird nun von den US-amerikanischen Behörden geprüft und im besten Fall genehmigt. Apple erwartet den Abschluss des Deals gegen Jahresende. Unter anderem erwartet man sich eine Steigerung der sinkenden Umsätze.

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