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Wie gestern berichtet wird Apples in OS X eingeführte, neue “ sowohl iPhoto als auch Aperture ablösen. Sehr zum Ärger aller professioneller Anwender und engagierter Hobbyfotografen. Nun hat Ars Technica nachgehakt und konnte einem Apple Repräsentanten weitere Infos entlocken, die zumindest etwas zur Entschärfung der Situation beitragen:

Apples neue Foto App „Photos“ soll demnach ein Hybrid aus der Casual Anwendung iPhoto und den professionellen Features von Aperture 3 sein. So sollen sowohl Funktionen wie Bildbearbeitung, Effekte, Weißabgleich und vor allem auch Third Party Erweiterungen darin Platz finden.


„When asked about what Aperture-like features users can expect from the new , an Apple representative mentioned plans for professional-grade features such as image search, editing, effects, and most notably, third-party extensibility.“

Der eingangs gezeigte Screenshot der aktuellen Version von Photos zeigt Adjustment Panels für zahlreiche Parameter, die wir so auch aus Aperture kennen, wie Schatten, Belichtung, Kontrast, Schwarzwerte, Definition, Sättigung, Weißabgleich, Effekte, Levels usw.

Apple verspricht zudem, dass Aperture User ihre bestehenden Fotobibliotheken direkt in die OS X Photos App importieren können. Der release folgt Ende des Jahres zusammen mit der Einführung von OS X Yosemite

„With the introduction of the new Photos app and iCloud Photo Library, enabling you to safely store all of your photos in iCloud and access them from anywhere, there will be no new development of Aperture. When Photos for OS X ships next year, users will be able to migrate their existing Aperture libraries to Photos for OS X.”

Apple versucht demnach das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Die Frage ist, ob dies wirklich so nutzerfreundlich sein wird, wie man sich dies erhofft. Casual User könnten schnell überfordert sein, Profis hingegen mit den Möglichkeiten unzufrieden.

Eine Antwort auf unsere kritischen Stimmen werden wir wohl erst mit dem Release erhalten. Wir sind gespannt.