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Apple CEO Cook beschreibt die stagnierenden iPad-Verkäufe als „Bremshügel“

27. August 2014Allgemein

130824tekipad4-d993fVor Kurzem hatte Bloomberg berichtet, dass Apple auch weiterhin an einer großen 12,9 Zoll Variante seiner iPad-Serie arbeitet und so besser gegen die Konkurrenz gewappnet sein wird. Nun hat Walt Mossberg von Re/code einen Teil eines Gesprächs zwischen ihm und Tim Cook veröffentlicht, in dem der Apple CEO seine Meinung zum einbrechenden Tablet-Boom kund tut:

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„In den ersten vier Jahren seit der Einführung des iPads hätten wir nichts besser machen können. Ich würde das, was momentan passiert als Bremshügel bezeichnen, und solche habe ich in jeder Sparte bisher gesehen“, so Apple CEO Tim Cook.

„In a brief interview about tablets I had this week with Apple CEO Tim Cook, he said, “We couldn’t be happier with how we’ve done with the first four years of the iPad,” and added that, “I’d call what’s going on recently a speed bump, and I’ve seen that in every category.”#

Die Diskussion ist entstanden, als Apple seine Quartalszahlen zum Q3/2014 bekannt gab und einen Rückgang von 14,6 auf 13,3 Millionen US-Dollar im vergleich zu Vorjahr hinnehmen musste. Tim Cook warf jedoch sein Augenmerk vermehrt auf die Zahl von 225 Millionen verkauften iPads insgesamt, die wiederum entsprechende Einnahmen im AppStore mit sich brächten.

Auf die Kritik der Branchenblätter reagierte er gelassen und antwortete, dass „significant innovation can be brought to the iPad“ und dass man weiters plane, das Apple iPad Lineup kontinuierlich zu optimieren.

Ein Teil dieses Plans könnte die tatsächliche Einführung eines mit 12,9 Zoll sehr großen iPad Pro sein. Dieses könnte mit einem Ultra HD 4k Display eine neue Käuferschicht ansprechen und in Kombination mit einer physikalischen Tastatur sogar die MacBook Air Baureihe ablösen.

Inwiefern sich iPads abseits von Auflösung, Gehäusegröße und Prozessorleistung in Zukunft verändern lassen beantwortet Tim Cook jedoch nicht.

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Muss er auch nicht, denn wie erfolgreich das iPad auch weiterhin bleibt erklärte Trend Scout Mary Meeker mit einer einzige Zahl: Apples iPads bringen immer noch einen Gewinn von 6 Milliarden US Dollar. Das sollte reichen um auch weiterhin ein lohnenswerte Investition für Apple zu sein.

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Die Frage ist, ob dies in Zukunft auch die Kunden weiterhin so sehen. Lassen sich mit dem iPad genug Aufgaben übernehmen, um eine echte Alternative für ein MacBook zu sein? Braucht es ein größeres Display oder wäre ein Hybrid-Modell mit physikalischer Tastatur sinnvoller? Das wird wohl nur die Zukunft zeigen.

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Über Marian

Marian ist Apple User der ersten Stunde. Sein Hauptinteresse liegt auf Apples Mobile Devices und entsprechenden Apps und Games.

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