Während der -Keynote wurde der mit 5K-Retina-Display von Phil Schiller preislich mit vergleichbaren 4K-Fernsehern verglichen. Diese Aussage hat die Hoffnung geweckt, der iMac würde sich auch als externes verwenden lassen, zum Beispiel in Kombination mit einem Mac Pro. Dies ist aber nicht der Fall, der neue iMac mit Retina-Display bietet keine Möglichkeit, als externer Bildschirm genutzt zu werden.

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Das liegt vor allem an einer technischen Hürde: der iMac mit Retina-Display kommt „nur“ mit einem Thunderbolt-1.2-Anschluss daher, der nicht in der Lage ist, eine 5K-Auflösung zu übertragen. Die Lösung wäre der neue Standard Thunderbolt 1.3, dieser soll aber aller Voraussicht nach erst ab Ende des kommenden Jahres auf breiter Basis zur Verfügung stehen.

Dementsprechend ist es auch unwahrscheinlich, dass ein Apple Thunderbolt Display mit 5K-Auflösung auf den Markt kommt, bevor der Thunderbolt-1.3-Anschluss nicht verfügbar ist. Denn das 5K-Thunderbolt-Display ließe sich mit keinem aktuellen Apple-Device in der vollen Auflösung betreiben, wodurch der Käufer keine Möglichkeit hätte, die eigentliche Funktion des 5K-Bildschirms zu nutzen.

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