Das Insolvenzverfahren von hat bekanntlich mehrere Ladungen an Details ans Tageslicht gebracht, unter anderem auch, dass GT Advanced das Abkommen mit als sehr einseitig gesehen hat. Generell war der Tenor der GT-Advanced-Verantwortlichen Apple-kritisch, eine Einschätzung, die von anderen Apple-Zulieferern aber nicht geteilt wird – eher im Gegenteil.

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GT Advanced Technologies: Probleme schon seit 2014

Unter anderem hat sich zu den Aussagen von GT Advanced geäußert, zudem diverse weitere , die aber anonym geblieben sind. Deren gemeinsamer Konsens lautet, dass die Schuld nicht bei Apple, sondern eher bei GT Advanced zu suchen ist. Zwar würde Apple tatsächlich harte Bedingungen an seine Zulieferer stellen, sich aber auch nach deren Einschätzung richten, also nicht zu viel fordern.

Bei GT Advanced habe man hingegen zu große Lieferungen versprochen, sodass ein Scheitern der Partnerschaft zwischen dem Saphirglas-Hersteller und Apple wenig überraschend sei. Wenn man sich als Zulieferer aber auf das Spiel mit Apple einlässt und sich an die Abmachungen hält, dann winkt ein großer Erfolg – allerdings gaben die Zulieferer auch zu Protokoll, dass man sich weitere Partner neben Apple suchen sollte, für den Fall der Fälle. Also ein ganz normales Vorgehen im Business-Segment.

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