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Mikro-Transaktionen: Apple hat die Schnauze voll von In-App-Käufen

14. Februar 2015iOS, Neuigkeiten, News

Mikro-Transaktionen: Apple hat die Schnauze voll von In-App-Käufen
Die immer stärker auftretende Krankheit der „In-App-Käufe“ hat in den letzten Jahren fast den gesamten App Store von Apple infiziert und dafür gesorgt, dass fast kein Spiel mehr vorhanden ist, welches dem Motto „Pay one & Play“ (Einmal bezahlen und spielen) folgt. Stattdessen erhalten wir immer mehr Games, bei denen nachträglich gekauft werden kann oder muss, will man mithalten. Davon scheint Apple nun genug zu haben.

Apple bewirbt Spiele ohne Mikro-Transaktionen

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US-Unternehmen Apple ist verschwiegen und die Kommunikation nach außen folgt stets dem gleichen Leitsatz: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Dementsprechend feinfühlig reagieren Entwickler auf all diejenigen Dinge, die Apple tut und auf die Botschaften, die das Unternehmen zwischen den Zeilen platziert. Die britische Variante des App Stores hat nun angefangen Spiele zu bewerben, die ohne In-App-Käufe daherkommen. Und das unter dem schon genannten Motto: „Pay once & Play“.

Eben diese Aktion, die recht prominent auf der Startseite des App Stores beworben wird, darf als Reaktion auf die immer stärker auftretenden In-App-Käufe gewertet werden, von denen Apple nach zahlreichen rechtlichen Beschwerden einiger Staaten nun wohl selbst die Schnauze voll hat. Für Entwickler lässt sich nach dem bereits genannten Kommunikations-Profil Apples nun Folgendes mitnehmen:

Apple präsentiert Anwendungen ohne In-App-Käufe = Apple bewirbt Anwendungen ohne In-App-Käufe = Apple wünscht sich mehr Anwendungen ohne In-App-Käufe

Wir hoffen, dass Apple in den kommenden Monaten zumindest auch im deutschsprachigen Raum ein solches Vorgehen startet und Apps ohne Mikro-Transaktionen stark bewirbt. Vor allem die Anwender profitieren hiervon, denn die Verwässerung des App Stores mit überflüssigen Apps hat stark zugenommen. Verbraucherschützer haben bereits Klagen eingereicht und Elternverbände sowie regulierende Behörden liefen Sturm. Die Folge: „Gratis“ wurde auf „Laden“ geändert, man zahlte Geldstrafen, veröffentlichte Elternleitfäden und arbeitete am App Store.

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Über Dennis

Dennis schreibt nun schon seit geraumer Zeit bei iPhone-News mit und liebt es journalistisch tätig zu sein. Sein iPhone begleitet ihn dabei auf Schritt und Tritt.

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