Das Vereinigte Königreich verabschiedet seine Version des Digital Markets Act der EU

Das Vereinigte Königreich hat eine eigene Version des Digital Markets Act (DMA) der EU eingeführt, um die Macht von Tech-Giganten wie Google, Amazon und Facebook einzudämmen. Die neue Gesetzgebung, bekannt als das Online-Werbegesetz, zielt darauf ab, den Wettbewerb auf den digitalen Märkten zu fördern und die Macht der digitalen Riesen zu begrenzen.

Was beinhaltet das Online-Werbegesetz?

Das Online-Werbegesetz beinhaltet eine Reihe von Maßnahmen, um den Wettbewerb zu fördern und Verbraucherrechte zu stärken. Dazu gehören unter anderem die Verpflichtung für Tech-Giganten, ihren Nutzern mehr Auswahlmöglichkeiten zu bieten und den Zugang zu ihren Plattformen zu öffnen. Darüber hinaus sollen sie transparenter darüber informieren, wie sie Daten verwenden und wie sie Werbung schalten.

Umsetzung des Online-Werbegesetzes

Die Durchsetzung des Online-Werbegesetzes wird von der Competition and Markets Authority (CMA), der Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs, übernommen. Diese Behörde hat die Befugnis, Geldstrafen von bis zu 10 Prozent des weltweiten Umsatzes zu verhängen, wenn Unternehmen gegen das Gesetz verstoßen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Online-Werbegesetz ein wichtiger Schritt ist, um die Macht der Tech-Giganten einzuschränken und den Wettbewerb auf den digitalen Märkten zu fördern. Es bleibt abzuwarten, wie effektiv das Gesetz in der Praxis sein wird und ob andere Länder ähnliche Maßnahmen ergreifen werden.

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