EU-Wettbewerbskommissarin kritisiert wegen KI-Verzögerung

Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat sich erneut kritisch gegenüber Apple geäußert, diesmal wegen der Verzögerung bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI). Bei einer Veranstaltung in Brüssel hob sie hervor, dass Apples Zögern bei der Integration von KI-Technologien in ihre Produkte ein deutlicher Nachteil sei, sowohl für die Verbraucher als auch für den Wettbewerb auf dem Markt.

Bedenken zur Marktdominanz

Vestager betonte, dass Apple durch seine Verzögerung in Bezug auf KI die eigene Marktdominanz weiter stärken könnte. Ihrer Meinung nach könnte das Fehlen von fortschrittlichen KI-Funktionen in Apple-Produkten dazu führen, dass Verbraucher weniger Auswahlmöglichkeiten haben. Zudem könnten andere Unternehmen, die innovativere KI-Lösungen anbieten, benachteiligt werden. Vestager unterstrich, dass es wichtig sei, auf einem fairen Markt zu agieren, der Innovation fördert und den Verbrauchern zugutekommt.

und die Zukunft

Ein weiterer Punkt, den Vestager ansprach, ist die sogenannte „Apple Intelligence“. Sie stellte infrage, ob Apple tatsächlich in der Lage sei, mit der schnellen Entwicklung im Bereich der KI Schritt zu halten. Obwohl Apple bekannt dafür ist, seine Technologien sorgfältig und durchdacht zu entwickeln, könnte das Unternehmen durch seine konservative Herangehensweise bei KI an Boden verlieren. Vestager betonte, dass es entscheidend sei, den Anschluss nicht zu verpassen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Insgesamt sendet Vestagers Kritik eine klare Botschaft: Apple muss seine Strategie überdenken und sich stärker auf die Integration von innovativen Technologien konzentrieren, um nicht nur seine Position zu halten, sondern auch den Markt fair und wettbewerbsfähig zu gestalten.

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