
Das neue iPad mini mit OLED-Display ist seit Freitag, 6. November 2026, im Handel. Apple spricht vom größten Update in der Geschichte des kleinen Tablets: 8,5-Zoll-OLED, A20 Pro, Wasserschutz nach IP67 und Lautsprecher, die durch das Display klingen. Dafür ist es auch spürbar teurer geworden – in Deutschland startet es bei 749 Euro. Hier sind alle Fakten, Preise und die eine Schwäche, die du kennen solltest.
iPad mini (OLED) in Kürze
- Verkaufsstart: 6. November 2026, online, in der Apple Store App und im Handel
- Display: 8,5 Zoll Super Retina XDR OLED, bis zu 1.200 Nits, optional Nanotexturglas
- Chip: A20 Pro (2 nm) mit 6-Core-CPU und 7-Core-GPU
- Neu: IP67-Wasserschutz, „Akustisches Display“, Frontkamera an der langen Seite
- Schwachpunkt: kein ProMotion, das Display läuft mit 60 Hz
- Preis: ab 749 € (WLAN, 128 GB), ab 919 € mit Mobilfunk
Inhalt

Das OLED-Display: hell, kontrastreich – aber nur 60 Hz
Das iPad mini wechselt von LCD auf OLED. Die Bilddiagonale wächst auf 8,5 Zoll bei 2.316 × 1.512 Pixeln (326 ppi), die Ränder sind laut Apple 24 Prozent schmaler als beim Vorgänger. Die Eckdaten:
- bis zu 1.200 Nits Spitzenhelligkeit, 600 Nits im Vollbild
- Kontrastverhältnis von 2.000.000:1, minimal 1 Nit für dunkle Räume
- P3-Farbraum
- Nanotexturglas gegen Spiegelungen – erstmals beim iPad mini, aber nur bei 256 und 512 GB
Der Haken: Apple nennt in den technischen Daten keine ProMotion-Technologie. Laut MacRumors bleibt die Bildwiederholrate bei festen 60 Hz – das war auch der häufigste Kritikpunkt in den ersten Tests. Wer vom iPad Pro oder einem Pro-iPhone kommt, wird beim Scrollen den Unterschied sehen.
A20 Pro, N1 und C2: Die Technik im Inneren
Im iPad mini arbeitet der A20 Pro, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Apple verspricht im Vergleich zur vorherigen Generation:
- bis zu 60 Prozent mehr Multi-Thread-Leistung (6-Core-CPU)
- bis zu 2,7-fache Grafikleistung (7-Core-GPU mit Neural Accelerators in jedem Kern)
- bis zu 4,5-fache KI-Leistung
WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread liefert Apples eigener N1-Chip. Die Mobilfunk-Modelle nutzen das C2-Modem, das laut Apple bis zu 50 Prozent schnellere Datenübertragung als beim Vorgänger bietet; sie funktionieren nur mit eSIM. Entsperrt wird weiterhin per Touch ID in der oberen Taste.
Design: 5,4 mm, 255 Gramm, IP67
Das neue iPad mini ist 5,4 mm dünn und wiegt 255 Gramm (WLAN) bzw. 263 Gramm (Mobilfunk). Es ist laut MacRumors das erste iPad mit einer Schutzklasse nach IP67 – es übersteht laut Apple bis zu 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe. Apple weist wie bei allen Geräten darauf hin, dass dieser Schutz mit der Zeit nachlassen kann.
Ungewöhnlich ist das „Akustische Display“: Tieftöner sind über das Display gekoppelt, Hochtöner sitzen zwischen Glas und Aluminiumrahmen. Lautsprecheröffnungen im Gehäuse gibt es dadurch nicht mehr. Die 12-Megapixel-Frontkamera mit Folgemodus sitzt jetzt an der langen Seite – praktisch, wenn du das iPad für Videoanrufe quer hältst. Hinten gibt es eine 12-Megapixel-Kamera mit 4K-Video bis 60 fps.
Farben: Mitternacht (neu) und Polarstern.
Akku und Laden
Der Akku hat 18,9 Wh. Apple gibt bis zu 10 Stunden Surfen im WLAN oder Videowiedergabe an, mit Mobilfunk bis zu 9 Stunden Surfen. Mit einem USB-C-Netzteil ab 35 Watt lädt das iPad mini in etwa 30 Minuten auf 50 Prozent. Das Netzteil verkauft Apple separat.
Alle Preise in Deutschland
| Speicher | WLAN | WLAN + Mobilfunk |
|---|---|---|
| 128 GB | 749 € | 919 € |
| 256 GB | 879 € | 1.049 € |
| 256 GB mit Nanotexturglas | 1.009 € | 1.179 € |
| 512 GB | 1.129 € | 1.299 € |
| 512 GB mit Nanotexturglas | 1.259 € | 1.429 € |
Für Studierende und Lehrkräfte gibt es das WLAN-Modell ab 699 €. Zubehör: Apple Pencil Pro für 149 €, Apple Pencil (USB-C) für 89 €, das Smart Folio in zwei neuen Farben für 89 €. In Österreich gelten wegen der anderen Mehrwertsteuer eigene Preise – schau dafür im Apple Store Österreich nach.
iPadOS 27 und Apple Intelligence
Ausgeliefert wird das iPad mini mit iPadOS 27 und Apple Intelligence. Beachte: Die neue Siri AI ist laut Apple in der EU derzeit nicht verfügbar – mehr dazu in unserem Artikel zu iOS 27.2 und was davon in Deutschland ankommt. Einige serverbasierte Funktionen haben außerdem tägliche Nutzungslimits.
Für wen lohnt sich das neue iPad mini?
Das iPad mini bleibt das Tablet für alle, die etwas Leichtes für unterwegs, zum Lesen, für Notizen mit dem Apple Pencil oder fürs Spielen wollen. OLED, mehr Leistung, IP67 und der bessere Klang sind echte Fortschritte – das Gerät ist keine Pflichtaktualisierung mehr, sondern ein deutlicher Sprung.
Zwei Dinge solltest du aber abwägen: Mit 749 Euro ist das iPad mini kein günstiges Einstiegs-Tablet mehr, und die 60 Hz wirken bei diesem Preis altmodisch. Wer viel scrollt und das flüssigste Bild will, sollte sich das Display vor dem Kauf im Laden ansehen. Wer vor allem ein kompaktes, robustes Tablet sucht, bekommt das bisher beste iPad mini. Am selben Tag sind übrigens auch das MacBook Pro mit PROLED XDR und Touch und der iMac mit M6 in den Handel gekommen.
Häufige Fragen zum iPad mini (OLED)
Nein. Apple führt ProMotion in den technischen Daten nicht auf; laut MacRumors läuft das OLED-Display mit festen 60 Hz.
Es ist nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt – laut Apple bis zu 30 Minuten in maximal einem Meter Tiefe. Apple weist darauf hin, dass der Schutz durch normale Abnutzung nachlassen kann.
Der Apple Pencil Pro (149 €) und der Apple Pencil mit USB-C (89 €), beide mit Schwebefunktion.
Das WLAN-Modell mit 128 GB kostet 749 €, mit Mobilfunk 919 €. Das teuerste Modell mit 512 GB, Mobilfunk und Nanotexturglas liegt bei 1.429 €.
Weitere Neuigkeiten rund ums Tablet findest du in unserer Rubrik iPad.