Playboy App kommt in den AppStore
Der Playboy hat seine eigene offizielle iPhone App - eigentlich überraschend, wenn man bedenkt, dass Apple pornographische Inhalte von vorn herein nicht für den AppStore zulässt.
In der App wird es dementsprechend nicht viel nackte Haut geben: Eine Sprecherin meinte dazu: "The pictures are all non-nude or cropped".
Wann die Applikation auch in den deutschen AppStore kommt, ist noch nicht bekannt.
via guardian.co.uk
TomTom USA für 50 $
Als Antwort auf die harte Navigations-Konkurrenz bringt TomTom jetzt im US AppStore eine USA-Version für 49,99 $ heraus, die die bisherige 99 $ Version mit den USA und Kanada.
Der Aktionspreis ist bis zum 28. Dezember gültig.
Ob es eine ähnliche Aktion auch für Nur-Deutschland, Nur-Österreich oder Nur-Schweiz-Versionen geben soll, ist nicht bekannt.
via gizmodo.com
Apple bremst sich mit AppStore-Abweisungen ein
Letzte Woche gab es mit "Knocking Live Video" die erste Zulassung einer Video-Streaming-App in den AppStore. Kurz darauf folgte der "Ustream Live Broadcaster", und weitere sind bereits unterwegs.
Am Donnerstag wurde die Entwickler-Unterstützung "iSimulate" zugelassen.
Was diese drei Neuheiten gemeinsam haben? Sie nutzen private APIs, die laut iPhone Entwickler-Abkommen eigentlich nicht erlaubt wären.
Es scheint also so, als ob die strengen Regeln für die App-Zulassung in einigen Fällen etwas aufgeweicht werden.
Private APIs sind allerdings nicht unter den umstrittenen Ablehnungsgründen wie "unangebrachter Content" oder "Lächerlich-Machen von bekannten Persönlichkeiten" (wie bei der App des Mad-Karikaturisten Tom Richmond), denn sie gelten als "nicht 100% stabil in Bezug auf die Funktion in zukünftigen Versionen der iPhone SDK".
An iSimulate gab es sogar eine relativ positive Rückmeldung aus dem Review Prozess:
Thank you for submitting your update to iSimulate to the App Store. During our review of your application we found it is using a private API, which is in violation of the iPhone Developer Program License Agreement section 3.3.1; “3.3.1 Applications may only use Documented APIs in the manner prescribed by Apple and must not use or call any private APIs.” While your application has not been rejected, it would be appropriate to resolve this issue in your next update.
Diese Vorgehensweise zeigt innerhalb einer Woche das dritte Indiz für den Versuch, die Kommunikation mit Entwicklern zu verbessern: Der neue RSS-Feed für Entwickler, die erlaubte Verwendung von Apple-Produktbildern, und jetzt private APIs.
Updates aus dem AppStore
Geocaching (7,99 €) bringt mit der neuen Version 3.0 neue Funktionen aufs iPhone: Z.B. die direkte Ansicht von Fotogalerien in der App, Speichern von Geocaching Karten und Fotos für die Offline-Nutzung, und automatische Ausrichtung der Karte in Blickrichtung (3GS).
Paypal (kostenlos) heißt die App der gleichnamigen Online-Zahlungsfirma, und die ist jetzt endlich auch im Deutschen AppStore verfügbar.
MobileNavigator (55 € für D-A-CH) nutzt mit dem aktuellsten Update 1.4.0 u.a. auch den digitalen Kompass des iPhone 3GS. Besonders praktisch zur Navigation im Fußgängermodus!
BlueCam (kostenlos) ist eine neue Kamera-App mit digitalem Zoom und Möglichkeit zur Fernsteuerung mittels zweitem iPhone und Bluetooth.
FoodCheck (2,39 €) ist Deutschlands erste Lebensmittelampel für das iPhone und den iPod Touch und gibt Infos über Zucker-, Fett- und Salzgehalt von Lebensmitteln.
Boozle (kostenlos mit Werbung oder 0,79 €) ist ein witziges Spiel, das auch als Hommage an Alkohol und Junk Food beschrieben werden könnte.
iControl (5 €) ist eine OnlineBanking-Applikation, die mit der neuesten Version vom 8. Dezember auch Paypal- sowie Kreditkartenkonten bei der DKB unterstützt.
cor.kz (2,99 €) bietet in der neuesten Version auch einen Barcode-Scanner, mit dem die wein-Datenbank mit über 100.000 professionellen Bewertungen und über 1.000.000 Konsumentenbewertungen noch einfacher durchsucht werden kann.
Blue Tomato (kostenlos) ist ein Produktfinder für Snowboardausrüstung des Internet-Shops Blue Tomato, inklusive personalisierten Produktempfehlungen nach persönlichen Daten.
Schnäppchenführer Deutschland 201011 (4,99 €) ist die iPhone-Version des Buches von Heinz Waldmüller, die neben den klassischen Inhalten eines Buches auch Geodaten und eine verbesserte Suche bietet.
Wolfram Alpha: Drastische Preisreduktion der iPhone App
Wie schon berichtet hat Wolfram Alpha vor kurzem die iPhone-optimierte Version der Online-Suchmaschine eingestellt, und im gleichen Zug eine iPhone App für 50 US-$ angeboten.
Die Verkaufszahlen dürften sich wie erwartet in Grenzen gehalten haben - Die Applikation für iPhone und iPod Touch gibt es bis zum Jahresende für 20 $, was einer Preisreduktion von 60 % entspricht.
Meine Meinung: Das ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber ich bezweifle dennoch, dass die normale Website via Safari so umständlich ist, dass viele 20 $ für eine optimierte Version ausgeben wollen.
iClassic: iPod Classic Emulator für iPhone
Seit kurzem gibt es im Cydia Store die iPhone-App iClassic zum Downloaden.
Die App simuliert einen iPod Classic, und beinhaltet u.a. das komplette iPod Classic Interface (Ausnahme: Originalbilder vom Clickwheel, wegen Copyrights), das Clickwheel in alternativem Design, und eine "Shake Funktion", die durch Schütteln des iPhone oder iPod Touch die Zufallswiedergabe startet.
Die App kostet 2 $.
Wie die warmen Semmeln: Apps für Bild & Welt
Der Axel Springer Verlag hat mit einem neuen Geschäftsmodell die iPhones des deutschsprachigen Raums erobert: Die beiden Apps der Bild und Welt haben es innerhalb von 12 Stunden in die Top10 des deutschen AppStores geschafft, die Bild belegt seitdem sogar den ersten Platz.
Der Service ist nicht schlecht: Es gibt u.a. einen Live-Ticker mit den wichtigsten Nachrichten, einen extra Fußball-Ticker und einen Push-Dienst. Außerdem erhält man bereits am Vorabend die vollständige Zeitschrift als PDF.
Beide Apps haben jedoch einen Haken: Sie laufen innerhalb der ersten 30 Tage mit dem vollen Funktionsumfang, danach muss man jedoch monatlich für das Abo 3,99 € bzw. 1,59 € (je nachdem, ob die PDF-Version am Vorabend inkludiert ist) bezahlen. Wenn nicht gezahlt wird, werden die Apps funktionslos.
Ob sich dieses Geschäftsmodell behaupten kann, wird man wohl in knapp einem Monat sehen.
iFun: Günstige Alternativen zu TomTom und Navigon
Es muss nicht immer TomTom sein: ifun.de gibt in einem aktuellen Blog-Artikel Infos zu den weniger populären aber durchaus konkurrenzfähigen Apps aus dem Bereich Navigation: NDrive (ab 35 €) und CoPilot (34 €, je für D-A-CH-Kartenmaterial).
Zum vollständigen Artikel auf ifun.de
Fernab von diesen (schon deutlich niedrigerern) Preisen gibt es noch einige weitere Alternativen: Roadee (1,59 €) basiert auf der OpenStreetMap und ist laut Userberichten noch stark verbesserungswürdig, Skobbler (7,99 €) dagegen wird etwas besser benotet. Beide Apps setzen eine Internetverbindung voraus.
Welche Navigationslösung verwenden die iphone-news Leser?
Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Warfare Incorporated: Strategiespiel mit 3G-Multiplayer-Modus
Das Strategiespiel Warfare Incorporated für iPhone und iPod Touch, das stark an Command und Conquer erinnert, ist zur zeit Preisreduziert und um 0,79 € (statt 3,99 €) im AppStore erhältlich.
Neben über 40 in der App inkludierten Missionen sticht das Spiel vor allem durch seinen Multiplayermodus hervor (2-4 Spieler), inklusive Chatfunktion.
Gespielt wird im Multiplayer-Modus wahlweise über WiFi, 3G, oder EDGE.
Dragon Dictation: Dem iPhone Texte diktieren
Dragon Dictation nennt sich der neueste Renner im US AppStore: Die App transkribiert gesprochene Sprache in einen schriftlichen Text, der dann kopiert und nach Belieben weiter verwendet werden kann.
Aufgezeichnet wird in 20-30 Sekunden langen Stücken, die automatisch aneinander gefügt werden können. Die gesamte Text-to-Speech Berechnung erfolgt direkt am iPhone.
Die Software ist dabei unerwartet schnell und hat eine unglaublich hohe Treffsicherheit.
With the Dragon Dictation App, spoken words are instantly transcribed using the world-renowned power of Dragon NaturallySpeaking speech recognition, giving anyone the power to simply "say anything" up to five times faster than typing. Dragon Dictation allows users to speak anything from a one-line text message or status update for Facebook, to a multi-paragraph e-mail. For instance, simply say, "We should meet at the restaurant at 7 and then go to the movies. I'll pick up Scott in Cupertino after he gets off work. See you then." Users can start and stop as needed or just speak free form to capture a quick brainstorm idea or reminder. It's completely up to you.
httpvh://www.youtube.com/watch?v=-J66AA8TBbQ
Das Beste daran: Dragon Dictation ist vorübergehend kostenlos.
Leider ist die App aber nur im US-AppStore, und nur auf Englisch verfügbar.
Nebenbemerkung: Um auch die Namen der Bekanntschaften richtig zu interpretieren wird mit den Benutzungsbedingungen auch dem Upload der Namen im Adressbuch auf Nuance-Server zugestimmt.
Nuance hat bereits auf die vermuteten Sicherheitsbedenken geantwortet:
As you may have experienced already, Dragon Dictation for the iPhone goes through your contact list on your iPhone and uploads the names to our server. We do this for a pretty simple reason: we found that people are often dictating names from their address book and expect the names to be recognized. We take this information and create an anonymous user profile for your device that understands what names are likely to dictate into a document. It's important to note that we only upload the names, not the e-mail addresses, phone numbers or any other personally identifying information from your contacts.
Video-Streaming: Qik ist unterwegs
Nachdem Apple Live-Video-Streaming endlich erlaubt, und die zwei Apps von Knocking und Ustream schon im AppStore verfügbar sind, lässt der Videoservice Qik natürlich nicht lange auf sich warten: In einem Blogpost auf der Firmenseite liest man, dass eine eigene Qik-App zum Senden bereits für den AppStore eingereicht wurde (das Senden von aufgezeichneten Videos war bereits seit August möglich).
via techcrunch.com
Google Goggles bald auch am iPhone
Der neue visuelle Suchdienst von Google, Google Goggles, ist bald auch für das iPhone verfügbar.
Mit der mobilen Applikation (bisher nur für Android) kann man Google mit Hilfe von Bildern durchsuchen, und z.B. nach Informationen zu Sehenswürdigkeiten suchen.
Neben der automatischen Erkennung von "mehreren Millionen Objekten" (lt. Google) ist auch Texterkennung integriert.
macwelt.de berichtet, dass eine Google-Sprecherin bereits zu den Bemühungen für andere Plattformen neben Android stellung genommen habe: "Goggles ist auch für die populärsten anderen Telefone in Entwicklung, was wohl auf Blackberry und das iPhone abzielt".
Einen Erscheinungstermin gibt es leider noch nicht.
Live-Streaming vom iPhone ins Internet: Ustream ist da!
Endlich ist sie da: Die erste iPhone App, mit der man direkt vom iPhone ins Internet streamen kann, ist im AppStore erhältlich.
Der kostenlose Ustream Live Broadcaster kann zum Senden verwendet werden, die Streams bekommt man dann entweder direkt am Rechner, oder über die zusätzliche App Ustream Viewing Application.
Ähnlich wie Knocking (Live-Streaming von iPhone zu iPhone) kann auch bei Ustream UMTS und WiFi für den Datentransfer verwendet werden. Wenn keine Datenverbindung vorhanden ist, können die Videos auch lokal gespeichert und später ins Netz geladen werden.
Ustream läuft am iPhone 3G und 3GS.
Auf ustream.tv kann man sich die iPhone-Streams anderer ansehen.
2009: Der AppStore im Rückblick
Der Jahresrückblick von Apple für AppStore zeigt unter dem Titel "Rewind 2009" die beliebtesten Downloads des Jahres.
Aus allen Kategorien wird eine interessante Liste der am häufigsten heruntergeladenen Applikationen geboten. Eine zusätzliche Kategorie "Spiele" darf natürlich auch nicht fehlen.
Für ein Pendant aus der Welt der Musik gibt es auch einen "iTunes Rewind 2009".
via iphone-ticker.de
AppStore: Apple reagiert auf gefälschte Bewertungen
Schon seit dem Start des AppStore versuchten immer wieder App-Entwickler durch verschiedene Methoden, ihre eigenen Apps in den Vordergrund zu rücken. Einige der Techniken wurden entschärft, neue Techniken wurden gefunden.
Jetzt hat Apple auf eine Useranfrage reagiert, die auf einen solchen Bewertungs-Fälscher aufmerksam machte:
Please investigate for I have just looked at 44 of the reviewers who posted reviews for this Molinker Inc app "NightCam Pro" & EVERY Review except 2 of the 44+ are ALL FAKE 5 [star] reviews
Das war jedoch kein Einzelfall - die überwiegende Mehrheit der mehr als 1900 Apps des Entwicklers Molinker Inc. zeichneten sich durch durchwegs positive Bewertungen aus, die dazugehörigen Bewerter kommentierten ausschließlich zu Apps von Molinker.
Alle Apps von Molinker wurden daraufhin, auch als Warnung für andere Entwickler, aus dem AppStore entfernt.
Nähere Infos auf macrumors.com
via iphone-ticker.de
IKEA-Katalog als iPhone App
Das schwedische Möbelhaus IKEA ist bekannt dafür, für seine Werbung auch gezielt die neuen Technologien zu nutzen: Man denke nur an die kürzlich durchgeführte und äußerst erfolgreiche Facebook-Werbekampagne (Youtube-Video).
Jetzt hat IKEA in Großbrittanien eine den 376-seitigen IKEA-Katalog 2010 als iPhone-App herausgebracht:
Laut iphone-ticker.de ist eine Deutschland-Version der App vorerst leider nicht geplant.
Produktbilder jetzt doch in iPhone Apps erlaubt
Wie es aussieht, hat Apple auf einen häufigen Kritikpunkt im AppStore Review-Prozess reagiert und lockerte seine Bestimmungen etwas: Die kostenlose Applikation Mactracker zeigt eine vollständige Gerätehistorie von Apple, vom Classic-Mac (1984) bis hin zum den aktuellen iPhones, iPods und Druckern - allesamt inkl. Fotos.
Die große Überraschung dabei: Die App wurde für den AppStore zugelassen.
Sieht so aus, als ob Apple damit anfängt, zumindest einige der strengen Bestimmungen zu überdenken.
via macnotes.de
Porno-Apps kommen aufs iPhone
10 % aller Apps, die zum AppStore Review eingesendet werden, werden wegen "unangemessenem Content" zurückgewiesen. Bei einem nennenswerten Teil dieser ca. 1000 abgewiesenen Applikationen pro Woche geht es um pornographische Inhalte.
Jetzt nutzen die Entwickler eine Hintertüre im iPhone OS, durch die Apps für Erwachsene installiert werden können: iPhone Apps werden im Safari-Browser einfach durch iPhone-optimierte Websites simuliert, die sich wie Apps verhalten. Diese Websites können am iPhone gespeichert werden und erhalten sogar ein App Icon im Main Screen.
Diese virtuellen Apps haben zwar nicht Zugriff auf alle lokalen iPhone-Datenbanken und -Funktionen, aber man kann damit Interaktivität, Videostreams und DRM-Einschränkungen einbauen.
"If you go back in history, you'd see magicians and pornographers are always at the forefront of technology," [Steve] Sheraton [ein Berufsmagier und iPhone-Entwickler, Anm.] said. "We just thought this was way too ingenious to be limited to a magic app."
Natürlich dauerte es nicht lange, bis ein eigener Sex App Shop gestartet wurde.
Dieser App-Workaround ist nicht auf Pornos und Magie beschränkt, sondern kann von vielen Genres verwendet werden.
Nähere Infos: pcmag.com
WrapItApp: Geschenke einpacken mit High-Tec-Unterstützung
Praktisch für alle, die Probleme beim Einpacken der Geschenke haben: WrapItApp (1,59 €) von Vectorform LLC hilft beim Abmessen einer Schachtel (alternativ kann man auch aus verschiedenen Standard-Maßen wählen) und berechnet schnell, wie viel Geschenkpapier und Schleife man benötigt.
Außerdem gibt die Applikation bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitungen.
iPhone und Onlinegaming
Das iPhone als Telefon, als Multimediagerät oder als Spielekonsole. Seit dem Verkaufsstart des iPhone Classic hat sich der Einsatz des iPhone ständig erweitert.
Eines fehlt dem iPhone allerdings für den vollen Gamingspaß : Für Nintendo DS, Playstation 3, PSP, Wii und XBox 360 gibt es je einen zentralen Onlineservice für den Spielspaß. Apple hat hier bisher nicht viel getan, und die Chancen den Spielentwicklern überlassen. Das Ergebnis: Verschiedene Services von unterschiedlichen Entwicklern, die alle um den ersten Platz ringen.
Brian Crecente von Kotaku hat sich die Situation genauer angesehen und einen interessanten Blogartikel zur "iPhone Online Identitätskrise" verfasst.
Zum vollständigen Artikel auf kotaku.com

