Datenschutzproblem beim iPhone

Mitgeloggte Standortdaten eines iPhone in GroßbritannienDatenschützer des bayerischen Landesamtes für Datenschutz sehen eine der größten Schwächen des Apple iPhone im Bereich der Ortsspeicherungen, die viele der angeboten Applikationen teilweise unaufgefordert durchführen können. Bei manchen Apps sind die Ortsspeicherungen in Zusatzoptionen einstellbar, bei anderen jedoch gelten genaue GPS-Angaben als Verpflichtung, um die Funktionen der App nutzen zu können.

Apple hat mittlerweile auf verschiedene Klagen reagiert und muss höchstwahrscheinlich nicht mit Sanktionen rechnen, da bereits vieler dieser Dienste eingeschränkt oder ganz gelöscht wurden. Auch werden ab sofort die Standortinformationen der User automatisch nach sieben Tagen gelöscht. Einem weiteren Versprechen Apples nach sollen bei der nächsten Version des Betriebssystems iOS die Informationen bezüglich des Standorts des iPhone-Nutzers in Zwischenspeichern verschlüsselt werden und somit für Dritte nicht länger von Nutzen sein können.

Mittlerweile wurde offiziell verlautet, dass die entsprechenden Probleme fast gänzlich behoben seien und spätestens nach Erscheinen der neuen iOS-Version keine datenschutzrechtlichen Schwierigkeiten mehr bestehen werden. Das Hauptproblem der Speicherung bestand neben dem eigentlichen Tatbestand darin, dass bei jeder Nutzung des iTunes-Programms das iPhone mit dem PC synchronisiert wurde und somit ein Backup aller gespeicherten Daten des iPhones auf den Computer übertragen wurden. Zu diesen Informationen gehörten somit auch die entsprechenden Standortbestimmungen der letzten Tage, Wochen und sogar Monate des Kunden, die bei genauerer Analyse und unter Verwendung einiger simpler Entschlüsselungsprogramme Aufschluss über so gut wie alle privaten Aktivitäten geben konnten.

Weitere iPhone Probleme und Antworten können von Nutzern im Internet nachgelesen werden, um herauszufinden, ob noch weitere Dienste deaktiviert werden sollten, um den Datenschutz individuell zu gewährleisten.


Alles Kabellos: iOS 5 Beta 2 mit kabelloser iTunes-Synchronisation, kabellosem Backup in die iCloud und kabellosen Updates über 3G

iOS 5 ist Apple's erster Schritt in Richtung computer-unabhängiger Mobilgeräte: iPhone, iPad & iPod Touch sollen durch umfassende OTA ("over-the-air") Funktionalitäten endlich von den nötigen Kabelverbindungen zum Computer befreit werden.

In der 2. Betaversion von iOS 5 ist nun erstmals die kabellose Synchronisation mit (der neuesten Beta-Version von) iTunes für Mac möglich. Hierfür muss Wireless Sync zuvor in den iTunes-Optionen aktiviert sein.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=-PAyig45DwU

Auch kabellose Backups in die iCloud möglich, wie im folgenden Video demonstriert wird: Weiterlesen


MobileMe wird iCloud: Nähere Details zum Wechsel

Tabelle: Welche MobileMe Services werden in die iCloud übernommen? Mit einer neue Info-Seite zum kommenden iCloud-Dienst, bzw. zum Übergang zwischen bestehenden MobileMe-Services und den kostenlosen Features von iCloud, antwortet Apple jetzt auf die vielen Fragen der MobileMe-Kunden.
In aller Kürze: Die MobileMe Services Mail, Kontakte, Kalender, Lesezeichen, Finde mein iPhone und Back to My Mac werden weitergeführt bzw. in iCloud übernommen, iWeb publishing, Galerie und iDisk fallen dem Wechsel zum Opfer.
Zusätzlich gibt es in iCloud aber auch neue Features, wie iTunes in the Cloud, Photo Streams, Documents in the Cloud, automatische Downloads und Kauf-Log für Apps und Bücher, sowie Backup & Restore.

.Mac- und MobileMe-Accounts können in den neuen iCloud-Service übersiedelt werden.

Zudem werden zum Produktstart die wichtigsten Features auch über den Browser unter www.icloud.com, zugänglich sein:

Yes. Web access to iCloud Mail, Contacts, Calendar, and Find My iPhone will be available at icloud.com this fall.

In diesem Zusammenhang interessant: The guide to migrating personal data from MobileMe to iCloud

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Time Capsule jetzt mit bis zu 3 TB Speicher

Was im Vorfeld der WWDC bereits mehrfach in Gerüchten aufkam, ist jetzt offiziell bestätigt: Apple hat seiner beliebte Wireless Backup-Lösung namens Time Capsule ein Upgrade beschert, und bietet diese jetzt mit bis zu 3 Terrabyte Speicherkapazität an.

Time Capsule jetzt mit bis zu 3 TB Speicher

Die neue 3 TB Variante (Modell MD033LL/A) kostet 499 $, die bestehende 2 TB Version (MD033LL/A) wurde um 200 $ auf 299 $ reduziert.
Neben ihrer Backup-Funktion dient die Time Capsule zusätzlich als 802.11n WiFi Basisstation mit Dual-Band Unterstützung.

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Was passiert, wenn der iCloud Speicherplatz voll ist?

Mit dem neuen iCloud-Dienst erhält jede/r Benutzer/in 5 GB gratis Speicherplatz. Was passiert aber, wenn man sich diesen 5 GB an Daten tatsächlich annähert?

iCloud: Apple's Email-Benachrichtigung, wenn der Speicherplatz bald voll ist.

Die obige Email erhielt ein iCloud-Nutzer, der bereits 4,2 seiner 5 GB gefüllt hatte. Sobald die 5 GB erreicht sind, können laut Email iOS-Geräte keine Backups oder andere Daten mehr in der Cloud speichern und Emails an me.com-Adressen werden nicht mehr zugestellt.
Die Benachrichtigung erhält bereits Platzhalter für den Kauf von zusätzlichem Speicherplatz, Details dazu (besonders zur Preisgestaltung) gibt es allerdings noch nicht. Was allerdings bereits bekannt ist: Das Upgrade kann vom iOS-Device sowie von einem Mac oder PC aus gekauft werden.

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