Apple aktualisiert Schnittstelle für Abonnements auf dem iPhone

Apple hat heute die Oberfläche der Abonnementverwaltung auf dem iPhone und dem iPad geändert und ein überarbeitetes Aussehen eingeführt, das die Abstände zwischen den einzelnen Abonnements vergrößert und deutlicher macht, welche Abonnements aktiv und welche inaktiv sind.

Wenn Sie auf ein Abonnement tippen, erhalten Sie Details zum Preis des Abonnements und zum Zeitpunkt der Verlängerung, und die Benutzeroberfläche bietet Optionen zum erneuten Abonnieren eines abgelaufenen Abonnements. Die Schaltflächen für die Verlängerung sind deutlicher als zuvor, ebenso wie die Schaltflächen für die Kündigung und die Optionen zum Ändern der Abonnementpläne für Dienste wie Apple One, Apple TV und Apple Music.

Die neue Schnittstelle für Abonnements ist auf Geräten mit iOS 15.5 und höher zu sehen, einschließlich Geräten mit der iOS 16-Beta. Sie scheint nicht auf iOS 15.4 verfügbar zu sein, so dass sie möglicherweise auf Geräte mit neueren Updates beschränkt ist. Es ist keine Softwareaktualisierung erforderlich, um die aktualisierte Oberfläche zu sehen, da sie eine Webansicht lädt, die Apple überarbeitet hat.

Die aktualisierte Benutzeroberfläche für Abonnements entspricht eher den übrigen Änderungen der Einstellungs App, die Apple mit iOS 15 und früheren Updates vorgenommen hat, und bietet ein einfacheres, optimiertes Verwaltungssystem.

Sie können auf die Schnittstelle für Abonnements zugreifen, indem Sie die Einstellungen App öffnen, auf Ihr Profilbild tippen und dann "Abonnements" auswählen.

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Chrome für iOS erhält erweitertes Safe Browsing zum Schutz der Nutzer vor bösartigen Websites

Google hat heute mehrere Updates für den Chrome Browser auf iPhone und iPad angekündigt, darunter Enhanced Safe Browsing, eine Funktion, die Nutzer besser vor Phishing, Malware und anderen webbasierten Bedrohungen schützen soll.

Wenn die Funktion "Erweitertes sicheres Browsen" aktiviert ist, werden Nutzer proaktiv gewarnt, wenn Webseiten gefährlich sind, wobei die Einstellung die Funktion "Sicheres Browsen" von Google nutzt. Chrome warnt auch, wenn ein in den Browser eingegebener Benutzername und ein Login durch eine Datenschutzverletzung eines Dritten kompromittiert wurden.

Erweitertes sicheres Browsen ist bereits seit einiger Zeit auf dem Desktop und auf Android verfügbar, aber mit dem nächsten Chrome Update wird es auch auf iOS ausgedehnt.

Zusammen mit Enhanced Safe Browsing wird Chrome auch als Autofill Anbieter eingestellt werden können, um Logins und Passwörter nicht nur auf dem Desktop, sondern auch auf dem iPhone und iPad auszufüllen.

Eine Optimierung der Benutzeroberfläche ermöglicht es Nutzern, neue Inhalte zu entdecken oder eine neue Suche in Chrome zu starten, wenn die App eine Weile nicht verwendet wurde. Die zuletzt geöffneten Registerkarten sind weiterhin verfügbar, aber Google möchte es den Nutzern erleichtern, Inhalte zu durchsuchen oder schneller zu häufig besuchten Websites zurückzukehren.

Mit den Chrome-Aktionen für iOS können iPhone- und iPad Nutzer eine Aktion in die Adressleiste eingeben, um z. B. Browserdaten zu löschen, einen Inkognito Tab zu öffnen oder Chrome als Standardbrowser festzulegen. Außerdem ist jetzt maschinelles Lernen auf dem Gerät verfügbar, um Websites schneller in Ihre Sprache zu übersetzen.

Google sagt, dass diese Funktionen in der nächsten Version kommen werden und dass "noch mehr Innovation" für die iOS Chrome App auf dem Weg ist. Die Chrome App für iPhone und iPad kann kostenlos aus dem App Store heruntergeladen werden.

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Mit iOS 16 können iPhone Nutzer CAPTCHAs in unterstützten Apps und Websites umgehen

Auf Bilder von Verkehrsampeln zu tippen oder verschnörkelten Text zu entziffern, um zu beweisen, dass man ein Mensch ist, wird für iPhone Nutzer bald ein viel selteneres Ärgernis sein, denn iOS 16 führt Unterstützung für die Umgehung von CAPTCHAs in unterstützten Apps und Websites ein.

Die praktische neue Funktion ist in der App "Einstellungen" unter "Apple ID" > "Kennwort & Sicherheit" > "Automatische Verifizierung" zu finden. Wenn diese Funktion aktiviert ist, verifiziert iCloud laut Apple Ihr Gerät und Ihr Apple ID Konto automatisch im Hintergrund, sodass Apps und Websites Sie nicht mehr mit einer CAPTCHA Abfrage zur Verifizierung auffordern müssen.

Apple hat vor kurzem ein Video mit technischen Details über die Funktionsweise der Funktion veröffentlicht. Einfach ausgedrückt, prüft das Apple System, ob das Gerät und das Apple ID Konto in Ordnung sind, und übergibt der App oder Website ein so genanntes Private Access Token. Dieses neue System bietet eine bessere Benutzererfahrung für Aufgaben wie die Anmeldung oder die Erstellung eines Kontos, mit verbessertem Datenschutz und besserer Zugänglichkeit im Vergleich zu CAPTCHAs.

"Private Access Tokens sind eine leistungsstarke Alternative, die Ihnen hilft, HTTP Anfragen von legitimen Geräten und Personen zu identifizieren, ohne deren Identität oder persönliche Informationen zu kompromittieren", so Apple in der Beschreibung eines WWDC 2022 Videos zu diesem Thema.

Cloudflare und Fastly haben bereits die Unterstützung für Private Access Tokens angekündigt, was bedeutet, dass die Möglichkeit, CAPTCHAs zu umgehen, für Millionen von Apps und Websites, die von diesen Plattformen betrieben werden, verfügbar sein könnte, und die Funktion wird im Laufe der Zeit weiter verbreitet werden.

In den ersten Betas von iOS 16 und iPadOS 16 ist die automatische Verifizierung standardmäßig aktiviert. Laut Apple wird die Funktion auch unter macOS Ventura unterstützt. Alle Software-Updates befinden sich derzeit in der Beta Phase und werden später in diesem Jahr veröffentlicht werden.

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Apple-Ingenieur verrät, warum das erste iPhone keine Kopier/Einfügefunktion hatte

Das erste iPhone, das 2007 auf den Markt kam, verfügte nicht über eine Kopier- und Einfügefunktion, und ein ehemaliger Apple-Ingenieur hat nun den Grund dafür erklärt.

Ken Kocienda kam 2001 zu Apple und war einer der wichtigsten Ingenieure des ersten iPhone-Entwicklungsteams. Am Sonntag präsentierte Kocienda eine lustige Geschichte darüber, warum das Apple-Telefon der ersten Generation nicht über eine Kopier- und Einfügefunktion verfügte.

Die einfache Erklärung dafür ist laut Kocienda, dass das Team keine Zeit hatte, es "gut hinzubekommen", bevor das erste iPhone erschien. Der ehemalige Apple-Ingenieur erklärte, er habe an der Tastatur, der Autokorrektur und den Textfunktionen des Geräts gearbeitet.

Nachdem das iPhone auf den Markt gekommen war, begann das Team mit der Arbeit an der Kopier- und Einfügefunktion. Kocienda fuhr fort, dass die "Textlupe", die den Text auf dem Finger des Benutzers vergrößert, sein Konzept war.

Ein weiterer interessanter Fakt, den Kocienda lieferte, betraf das ursprüngliche Textsystem des iPhone. Der Programmierer sagte ausdrücklich, dass fast der gesamte Inhalt von WebKit stammt.

"Was das Textsystem angeht, so wurde der gesamte editierbare Text auf dem ersten iPhone von WebKit unterstützt", erklärte er. "Kleine Websites waren über das gesamte System verstreut. Jede mehrzeilige UITextView diente als eigene Webseite."

Kocienda behauptete, er sei gut auf die Aufgabe vorbereitet gewesen, da er zwischen 2003 und 2005 die Textbearbeitung in WebKit eingeführt habe.

 


Snowboarder, der in einer tiefen Gletscherspalte gefangen ist, rettet sein Leben mit dem iPhone

Die SOS-Notfallfunktion des iPhones hat einem britischen Snowboarder das Leben gerettet, nachdem er in den Schweizer Alpen in eine Gletscherspalte gestürzt war, berichtet der australische Sender 7 News.

Der 41-jährige Personal Trainer Tim Blakely war allein mit dem Snowboard in 10.000 Metern Höhe in den Alpen unterwegs und stürzte über 13 Meter in eine versteckte Gletscherspalte. Blakely landete auf einer brüchigen Schneebrücke, die ihn vor einem weiteren Sturz bewahrte, aber er glaubt, dass er ohne die Notfall-SOS-Funktion seines iPhones völlig aufgeschmissen gewesen wäre.

Um die Funktion zu aktivieren, drückte Blakely fünfmal auf den Einschaltknopf seines iPhones und löste damit einen Notfallprozess aus, der die Rettungsdienste kontaktierte, seinen genauen Standort übermittelte und seine Notfallkontakte benachrichtigte. Die Funktion war besonders nützlich, da sie nicht auf die Berührung des Bildschirms angewiesen war, auf den der schmelzende Schnee und das Eis in der Gletscherspalte tropften. Die Schweizer Rettungsdienste konnten Blakely dann zu Hilfe kommen.

In einem Beitrag auf Instagram bedankte sich Blakely bei Apple und erklärte, dass diese Erfahrung seine "Wertschätzung für das Leben dramatisch verändert" habe. Obwohl er ein erfahrener Snowboarder mit 17 Jahren Erfahrung sei, sei er auf die Situation in der Gletscherspalte nicht vorbereitet gewesen und rief andere Snowboarder zur Vorsicht in unbekannten Umgebungen auf.

Der Notruf SOS ist seit seiner Einführung mit iOS 11 eine wichtige Funktion des iPhones, die inzwischen auch auf die Apple Watch ausgeweitet wurde. Das lebensrettende Potenzial verschiedener Apple-Geräte, darunter das iPhone, die Apple Watch und die AirPods, wurde in den letzten Jahren oft hervorgehoben und stand sogar im Mittelpunkt von Apples eigenen Marketingkampagnen.

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