Dass in den Gerichten dieser Welt ab und zu skurrile Urteile gefällt werden, ist eigentlich nichts neues, doch aufgrund von nicht vorhandener „Coolness“ eine Entscheidung zu treffen ist ziemlich gewagt. Nichtsdestotrotz ist genau dies in einem Rechtsstreit zwischen und geschehen. Der Londoner High Court entschied, dass keine Verwechslungsgefahr bestehe, da das Galaxy Tab nicht „cool“ genug sei.

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Samsung Galaxy Tab nicht "cool" genug

Wieder einmal muss das US-Unternehmen eine Niederlage vor Gericht hinnehmen, die jedoch mit einem kleinen Schmunzeln betrachtet werden kann. So erklärte der zuständige Richter, die Galaxy Tabs hätten „nicht die gleiche absichtliche und extreme Einfachheit, die das Apple- auszeichnet“. In seiner Urteilsbegründung schrieb er dann, „Sie sind nicht so cool“.

Apple und Samsung werfen sich in einer schier endlosen Anzahl von Klagen gegenseitig - und Designverletzungen vor. In diesem Fall war es der US-Konzern, der Samsung anklagte. Die Jungs aus Cupertino haben nun zwar ein weiteres Gerichtsverfahren verloren, können jedoch von sich behaupten, dass „coolere“ Gerät gebaut zu haben.

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